Fall Susanna: Ali Bashar verzichtet auf Anwalt beim Verhör

Wiesbaden - Der Verdächtige im Fall der getöteten 14-Jährigen Susanna hat bei seinen Vernehmungen auf einen Anwalt an seiner Seite verzichtet.

Am Sonntag wurde Untersuchungshaft gegen Ali Basar verhängt.
Am Sonntag wurde Untersuchungshaft gegen Ali Basar verhängt.  © DPA (Fotomontage)

"Er hat ausdrücklich erklärt, dass er keinen Verteidiger möchte", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Donnerstag in Wiesbaden. Zuvor hatte Spiegel Online darüber berichtet.

Ali Bashar sei zuvor ausführlich über seine Rechte aufgeklärt worden, sagte die Sprecherin. Er war nach seiner Ankunft in Deutschland zunächst von der Polizei und dann von einer Richterin vernommen worden.

Inzwischen sei ein Pflichtverteidiger für Ali Bashar bestellt worden, sagte die Sprecherin. Dies sei rechtlich auch erst dann verbindlich vorgesehen, wenn Untersuchungshaft angeordnet werde. Dies sei am Sonntag am Ende der Vernehmung durch eine Ermittlungsrichterin der Fall gewesen (TAG24 berichtete).

Ali Bashar hatte dabei gestanden, die 14-jährige Susanna F. getötet zu haben. Er bestritt aber, sie vergewaltigt zu haben.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)


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