Wirbel um falsche Obdachlosenzeitung: Rathaus prüft "Streetworker"-Fall

Dresden - In den Fall um den Verkauf der vermeintlichen Obdachlosen-Zeitung "Streetworker" kommt jetzt Bewegung.

Drobs-Chef Sven Baumgarten (49) warnt vor dem Kauf des "Streetworker".
Drobs-Chef Sven Baumgarten (49) warnt vor dem Kauf des "Streetworker".  © Norbert Neumann

Der Dresdner Verein "Drobs", der auch die gleichnamige Zeitung herausgibt, hatte bereits vor Tagen gewarnt. Denn: Hinter dem "Streetworker" steckt kein Verein, sondern ein Imbiss-Besitzer aus Darmstadt (TAG24 berichtete).

"Wir haben unsererseits das Gewerbeamt informiert", sagt Drobs-Chef Sven Baumgarten (49).

Das bestätigt nun auch die Stadt: "Die Abteilung Gewerbeangelegenheiten wurde Ende vergangener Woche über den Sachverhalt informiert. Wir prüfen nun, ob die einzelnen Verkäufer der Zeitschrift der gewerberechtlichen Anzeigepflicht unterliegen."

Der Dresdner Verein hat unterdessen auf seiner Facebookseite Hinweise veröffentlicht, woran man eine seriöse Straßenzeitung erkennt.

"Unter anderem geben sie Kontaktmöglichkeiten über Telefon und E-Mail oder die Homepage an. Der 'Streetworker' tut nichts dergleichen."

Unter anderem vor dem Kaufland an der Borsbergstraße wurden die Verkäufer des "Streetworker" gesichtet.
Unter anderem vor dem Kaufland an der Borsbergstraße wurden die Verkäufer des "Streetworker" gesichtet.  © Norbert Neumann

Mehr zum Thema Dresden Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0