Falscher Polizist (17) will Muslime beim Gebet in Moschee zur Rede stellen, dann zückt er eine Waffe

Freistadt (Österreich) - Ein 17-jähriger Junge hat sich in Freistadtin Österreich als Polizist ausgegeben. Er betrat eine Moschee und wollte dort mit Gläubigen sprechen. Als es eskalierte, zog er eine Waffe.

Die Schusswaffe des falschen Polizisten wird von der "echten" Polizei sichergestellt.
Die Schusswaffe des falschen Polizisten wird von der "echten" Polizei sichergestellt.  © Facebook/ALIF Austria Linz Islamische Förderation

In Freistadt hat bereits Anfang Juni ein 17-Jähriger eine Moschee betreten und sich dort als Polizist ausgegeben.

Die Gläubigen, die gerade am Beten waren, hatte er zu einem Streit befragen wollen, von dem diese aber nichts wussten, berichtet heute.at.

Demnach haben die Muslime den Dienstausweis des jungen Mannes sehen wollen - den konnte er natürlich nicht zeigen.

Weil das den Gläubigen komisch vorkam, haben sie die echte Polizei gerufen. Daraufhin floh der 17-Jährige.

Er konnte kurze Zeit später jedoch eingeholt und festgehalten werden. Danach eskalierte die Situation total.

Der 17-Jährige zog dann eine Waffe, die er an der Hose trug und bedrohte die Männer auf der Straße. Erst als die Beamten eintrafen, konnte er gestoppt werden - es stellte sich heraus, dass die Waffe nur ein Spielzeug war.

Am Mittwoch steht er vor Gericht und muss sich wegen Amtsanmaßung und Nötigung verantworten. Das Urteil wird am Nachmittag erwartet.

Update 16.30 Uhr

Der Täter wurde zu zwei Monaten auf Bewährung verurteilt.


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