Falscher Polizist zockt Oma ab: Mit dieser Masche ergaunert er Beute im Wert von 300.000 Euro

Heidelberg - Er soll einer Frau als falscher Polizist Schmuck, Münzen und Geld im Gesamtwert von 300.000 Euro abgeluchst haben.

Der Prozess um den falschen Polizisten verzögert sich, da ein Zeuge nicht erschien. (Symbolbild)
Der Prozess um den falschen Polizisten verzögert sich, da ein Zeuge nicht erschien. (Symbolbild)  © DPA

An diesem Donnerstag (9 Uhr) will das Landgericht Heidelberg in dem Betrugsfall das Urteil sprechen.

Der 30-Jährige soll im Februar dieses Jahres der Frau ihr Eigentum weggenommen haben.

Zuvor sollen zwei vermeintliche Polizisten sie über Stunden am Telefon mit Hinweisen auf Einbrecher in der Nachbarschaft und im eigenen Garten mürbe gemacht haben. (TAG24 berichtete)

Aus Angst, ihre Wertsachen zu verlieren, stopfte sie den Inhalt ihres Safes in eine Plastiktüte, die ihr der Angeklagte dann abgenommen haben soll.

Zum Prozessauftakt (Az. 1 KLs 430 Js 5973/18) hatte die 64-Jährige den Angeklagten als denjenigen identifiziert, der sie um ihre Wertsachen gebracht hatte.

Sie schilderte auch die Folgen des traumatischen Erlebnisses: Sie lebe ständig in Angst, verriegele das Haus ab 17.30 Uhr und könne nur noch schlecht schlafen. Der Angeklagte bestreitet die Tat.

Der Strafrahmen reicht von einem bis zu zehn Jahren.

Der falsche Polizist ergaunerte Beute im Wert von 300.000 Euro.
Der falsche Polizist ergaunerte Beute im Wert von 300.000 Euro.

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