Schock in Köthen: Neue Bleibe der Familie Ritter abgefackelt

Köthen - Brennender Sperrmüll hat in der Adolf-Kolping-Straße in Köthen zum Brand eines Mehrfamilienhauses geführt, in das die TV-bekannte Familie Ritter demnächst einziehen sollte.

Die Obdachlosenunterkunft Augustenstraße in Köthen soll umgebaut werden. Die Familie Ritter sollte während der Bauarbeiten eigentlich in der - jetzt abgebrannten - Unterkunft in der Adolf-Kolping-Straße unterkommen.
Die Obdachlosenunterkunft Augustenstraße in Köthen soll umgebaut werden. Die Familie Ritter sollte während der Bauarbeiten eigentlich in der - jetzt abgebrannten - Unterkunft in der Adolf-Kolping-Straße unterkommen.  © dpa / Screenshot/YouTube

Dabei wurde ein 59 Jahre alter Bewohner verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge hatten Unbekannte den Sperrmüll vor dem Haus in der Nacht zum Freitag gegen 1 Uhr angezündet. Das Feuer griff auf die Fassade über und breitete sich bis zum Dach aus.

Beamte der 57 im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute holten den 59-Jährigen aus seiner Wohnung. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Einsatz war gegen 7.30 Uhr zu Ende, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Das Feuer sorgte vor allem deshalb für Aufsehen, weil in den kommenden Tagen eigentlich die berühmt-berüchtigte Familie Ritter von der Augustenstraße in das vom Brand beschädigte Gebäude in der Adolf-Kolping-Straße umsiedeln sollte. Für den momentanen Wohnsitz der Familie waren Sanierungsarbeiten geplant. Die Bauarbeiten mussten jedoch abgebrochen werden, weil Mitarbeiter der Baufirma von Mitgliedern der Ritters bedroht wurden (TAG24 berichtete).

Ob die Familie Ritter das vorübergehende Quartier in der Adolf-Kolping-Straße beziehen kann, soll am Montag entschieden werden.


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