Nach Brand in Übergangsbleibe: So geht es mit den verwahrlosten Ritters weiter

Köthen - Dem vorübergehenden Umzug von Familie Ritter in Köthen steht nichts im Wege.

Karin Ritter (64) und ihre Söhne können aufatmen: Der vorübergehende Umzug innerhalb Köthens kann stattfinden.
Karin Ritter (64) und ihre Söhne können aufatmen: Der vorübergehende Umzug innerhalb Köthens kann stattfinden.  © dpa / Screenshot/YouTube

In der Nacht zum 21. September hatte ein Feuerteufel abgestellten Sperrmüll vor einem Wohnblock in der Adolf-Kolping-Straße angezündet (TAG24 berichtete). Dort sollten die Ritters und weitere Bewohner aus der Obdachlosenunterkunft übergangsweise unterkommen, damit in der Augustenstraße Umbauarbeiten stattfinden können (TAG24 berichtete).

Bis Oktober sollen die Bewohner nun in die rund drei Kilometer entfernte Adolf-Kolping-Straße umziehen. Das bestätigte Köthens stellvertretender Oberbürgermeister Alexander Frolow der "MZ".

Zwar war die Fassade auf einem Teilstück des Wohnblockes stark beschädigt worden, allerdings ziehen die Ritters dem Bericht zufolge ans andere Ende des Mehrfamilienhauses.

Familie Ritter wurde der breiten Öffentlichkeit durch Ausstrahlungen in der RTL-Sendung "Stern TV" bekannt. Schon seit 1994 wird die rechtsradikale Familie begleitet, deren Mitglieder immer wieder durch Gewalt, Alkohol- und Drogenmissbrauch auffallen (TAG24 berichtete).

Update, 8.30 Uhr: Wie die "MZ" berichtet, wird der Umzug am heutigen Dienstag in Angriff genommen. Ein Polizei-Großaufgebot sichert den Umzug von Familie Ritter.


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