Familiendrama: Vater bekommt Hirntumor-Diagnose und ersticht Sohn (13)

Moskau - Oleg Drachenv schien keinen Ausweg mehr zu wissen. Der 40-jährige Familienvater erstach am Donnerstagmorgen seinen schlafenden Sohn, nachdem seine Frau das Haus verlassen hatte.

Nach der Krebsdiagnose zerbrach der Mann. (Symbolbild)
Nach der Krebsdiagnose zerbrach der Mann. (Symbolbild)  © asife/123RF

Mit der Hirntumor-Diagnose im Endstadium schien der Vater des 13-jährigen Ilya nicht klar zu kommen. "Nach der Krebsdiagnose ist er verrückt geworden", erinnert sich seine Mutter. Die für Außenstehende so glücklich und normal wirkende Familie wurde an diesem Morgen auseinander gerissen.

Oleg arbeitete als Projektdesigner und diente einst in der russischen Armee. Seine gesamte Freizeit hatte er mit seinem Sohn und der Familie verbracht, berichteten Bekannte.

Nach DailyMail-Informationen erstach Oleg seinen schlafenden Sohn in dessen Bett, nachdem seine Frau bereits das Haus verlassen hatte.

Stunden später versuchten diese vergeblich ihren Mann zu erreichen, machte sich schließlich auf den Weg nach Hause, wo sie ihren toten Sohn auffand.

"Die Krebsdiagnose machte ihn verrückt …"

Der Familienvater versuchte vor Ort ebenfalls seine Frau anzugreifen, welche sich jedoch zur Wehr setzte. Sie schaffte es, ihn im Badezimmer einzuschließen und die Polizei zu rufen.

Während des Verhörs gab Oleg an, dass er Angst habe, dass niemand seinen Platz als Mann und Vater einnehmen könne, wenn er stirbt. Aktuell wird er in ein Moskauer Krankenhaus mit geschlossener psychischer Einrichtung überstellt.

Titelfoto: asife/123RF