Familienvater fehlt Teil seines Schädels: Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei

USA - Brutale Attacke auf einen Familienvater: Steven Augustine (32) wurde Opfer eines Überfalls auf ihn. Seitdem fehlt ein Teil seines Schädels.

Seit des verhängnisvollen Angriffs fehlt dem 32-Jährigen ein Teil seines Gehirns.
Seit des verhängnisvollen Angriffs fehlt dem 32-Jährigen ein Teil seines Gehirns.  © Facebook/Justice for Steve

Passiert ist die Attacke bereits im Mai 2018, als der 32-Jährige in Ulster County im US-Bundesstaat New York auf dem Weg nach Hause war. Der Mann wurde von einem Täter namens Charles Miles angegriffen.

Ein normales Leben ist für den US-Amerikaner nicht mehr möglich. Weil ihm Teile des Gehirns fehlen, kann er nur noch mit den Augen kommunizieren. Außerdem ist er auf Beatmung angewiesen. Zudem wurde seine Nase gebrochen, er hatte mehrere Frakturen im Gesicht und die Unterlippe wurde aufgerissen. Dass er überhaupt noch am Leben ist, grenzt schon an ein Wunder.

Seine Mutter Donna erzählt "The Sun": Steven war ein glücklicher, humorvoller Typ, der seinen Job als Chef geliebt hat - er hätte 12-Stunden-Schichten gearbeitet und am Ende immer noch gelächelt." Ihren Sohn so zu sehen, bricht ihr das Herz. "Mein Sohn vegetiert vor sich hin."

Jedes Mal, wenn er seine Söhne Michael (7) und Steven Jr (11) sieht, fängt er an zu weinen. Und auch seinen Kinder geht es nicht besser, "da sie ihren Vater so sehr vermissen", so Donna.

Täter ein Informant der Polizei?

Das war Steven vor dem Angriff mit seinen beiden Söhnen.
Das war Steven vor dem Angriff mit seinen beiden Söhnen.  © Facebook/Justice for Steve

Besonders betroffen macht die Familie auch, dass der Täter für seine brutale Attacke nur kurze Zeit ins Gefängnis musste. Statt seiner einjährigen Haftstrafe saß er nur 72 Tage im Gefängnis.

Charles Miles schlug offiziell nur einmal zu und beabsichtigte somit keine weitreichenden Folgen. Die schlimme Verletzung zog sich Steven offenbar durch den Sturz nach hinten zu, wie "ABC" berichtet.

Doch Stevens Mutter glaubt nicht, dass es lediglich ein Schlag gewesen sein soll. Auch weil ein medizinischer Bericht aussagt, dass die Verletzungen auch von einem Baseballschläger kommen könnten. Auf Facebook gründeten sie deshalb auch die Seite "Justice for Steve" (Gerechtigkeit für Steve).

Auf der jetzt eingerichteten Spendenseite erhebt die Familie außerdem weitere Vorwürfe. So soll Miles ein Informant der Polizei sein, weshalb diese ihn auch schützen würde.

Eine gute Nachricht gibt es am Ende doch noch. Die New Yorker Regierung will Steven nun finanziell unterstützen und so eine wichtige Operation ermöglichen. Dabei soll eine Platte sein Gehirn schützen. "Ich bete, dass es klappt", hofft seine Mutter.

Titelfoto: Facebook/Justice for Steve


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