Zahlreiche Opfer von Gewalt bei Faschingsumzügen

Ochsenhausen/Langenenslingen - Am Rande von Nachtumzügen im Kreis Biberach hat es bei gewaltsamen Auseinandersetzungen Verletzte gegeben.

Auch die Polizei wurde zum Ziel der Gewalt. (Symbolbild)
Auch die Polizei wurde zum Ziel der Gewalt. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In Ochsenhausen hätten mehrere Personen am späten Freitagabend auf einen am Boden liegenden 21-Jährigen eingetreten, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Wenig später sei ein 24 Jahre alter Mann niedergeschlagen worden. Mehrere unbekannte Täter hätten auf ihn eingetreten. Auch er kam verletzt in ein Krankenhaus.

Am frühen Samstagmorgen soll ein betrunkener 17-Jähriger einen Polizisten angegriffen haben, als er seine Personalien angeben sollte. Der Jugendliche habe zuvor vor einem Festzelt gepöbelt und Streit begonnen, hieß es.

In Langenenslingen schlug nach Angaben der Polizei kurz nach Mitternacht ein betrunkener 23-Jähriger einem ein Jahr älteren Mann in Gesicht und verletzte ihn so schwer, dass dieser im Krankenhaus behandelt werden musste. Wenig später soll ein ebenfalls betrunkener 21-Jähriger einem Mann ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend habe er das Sicherheitspersonal eines Festzeltes angegriffen, hieß es. Der laut Polizei "aggressive Täter" wurde den Angaben zufolge gefesselt und in Gewahrsam genommen.

Die Karnevalsgesellschaft-Narrenzunft Ochsenhausen organisiert den Nachtumzug mit Wagen- und Fußgruppen seit 1971 immer am "Rußigen Freitag". In Langenenslingen veranstaltete der Narrenverein zum 22. Mal seinen Nachtumzug.

Bei diversen Faschingsumzügen ist es zu Gewaltausschreitungen gekommen. (Symbolbild)
Bei diversen Faschingsumzügen ist es zu Gewaltausschreitungen gekommen. (Symbolbild)  © Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa

Titelfoto: Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa

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