Nach Anschlag in Volkmarsen: Polizei rüstet für Umzug in Stuttgart auf

Stuttgart - Der Anschlag im hessischen Volkmarsen (TAG24 berichtete), bei dem ein Auto beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gerast ist und 30 Menschen verletzt wurden, hat auch Auswirkungen auf den Umzug in Stuttgart am Dienstag.

Narren beim Umzug am 19. Januar in Bad Cannstatt.
Narren beim Umzug am 19. Januar in Bad Cannstatt.  © Christoph Schmidt/dpa

Monika Ackermann, Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart, sagte TAG24 gegenüber: "Nach solchen Vorfällen gilt es, die Lage auch hier stets neu zu beurteilen".

Im Zuge dessen werden Maßnahmen getroffen - welche genau könne aus taktischen Gründen aber nicht verraten werden.

Fest steht jedoch: "Man wird uns sehen", so Ackermann. "Und selbst wenn man uns nicht direkt wahrnimmt, sind wir trotzdem da."

Die Sprecherin gab darüber hinaus an, dass es derzeit keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung gebe, man aber auf alle Eventualitäten eingestellt sei.

Der Faschingsumzug durch Stuttgart beginnt um 14 Uhr mit der Aufstellung unter der Paulinenbrücke in der Tübinger Straße. Von dort geht es dann über die Eberhardstraße und Marktstraße zum Schlossplatz, bis letztlich am Karlsplatz die Auflösung erfolgt.

Die Poller in der Innenstadt (beispielsweise am Schlossplatz), die vor allem Anschläge mit Fahrzeugen verhindern sollen, können aufgrund der Größe des Umzugs nicht ausgefahren werden. Dort werde die Polizei verstärkte Sicherheitsvorkehrungen treffen, so Monika Ackermann.

Doch egal wie viele Beamte im Einsatz sind; alles wahrnehmen könne man nicht. Deshalb sind die Beamten für jeden Hinweis aus der Bevölkerung dankbar. "Die Menschen sollen sich ruhig trauen, uns anzusprechen und verdächtige Beobachtungen melden. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig", wünscht sich die Polizistin.

Eine Sprecherin der Polizei Stuttgart versicherte, dass man die Präsenz der Einsatzkräfte spüren werde. (Symbolbild)
Eine Sprecherin der Polizei Stuttgart versicherte, dass man die Präsenz der Einsatzkräfte spüren werde. (Symbolbild)  © Federico Gambarini/dpa

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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