Nach Scheidung von Cathy: Hat "Mörtel" etwa schon eine Neue?

NEU

Wurden Kinder in sächsischer Kita geschlagen und zum Essen gezwungen?

NEU

Warum fährt dieses Kinderkarussell mit Nazi-Kennzeichen?

3.723

Hot! So tief lässt Verona auf Instagram blicken

1.636

Du kannst nicht schlafen? Das rettet Dein Leben!

ANZEIGE
2.635

Hier seht Ihr die Schattenseiten der Mode

Dresden - Hygiene-Museum zeigt die Schattenseiten der Mode. "Fast Fashion“ als Lifestyle. Modisch hip zu sein, ist längst kein Luxus mehr, sondern Ausdruck individuellen Lifestyles. Die Modeindustrie hat für jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel das passende Angebot parat.
Steffi Lehmann (26) ist beeindruckt von den Sweatshirts (Manu Washaus Leipzig) mit Motiven der 2013 in Bangladesh eingestürzten Textilfabrik.
Steffi Lehmann (26) ist beeindruckt von den Sweatshirts (Manu Washaus Leipzig) mit Motiven der 2013 in Bangladesh eingestürzten Textilfabrik.

Dresden - Modisch hip zu sein, ist längst kein Luxus mehr, sondern Ausdruck individuellen Lifestyles. Die Modeindustrie hat für jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel das passende Angebot parat.

Damit das funktioniert, wird Bekleidung heute meist in Ländern produziert, die über geringe Umweltstandards und ein niedriges Lohnniveau verfügen. Die neue Ausstellung „Fast Fashion“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (bis 3. Juli 2016) zeigt Mode und ihre Schattenseiten.

Spätestens seit dem Einsturz einer Textilfabrik im April 2013 in Bangladesch, bei dem 1 127 Menschen getötet wurden, hat sich auch im Westen ein Problembewusstsein gegenüber der globalisierten Textilwirtschaft entwickelt. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, das die Ausstellung gestaltete, baut darauf auf und konzentriert seine kritische Analyse auf Konsumverhalten, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen.

Zuerst jedoch wird der Besucher anhand originaler Exponate und eines Video-Catwalks ins Regime der Modewelt eingeführt: von „Haute Couture“ über „Prêt-à-porter“-Mode und mittelpreisige Konfektionsware reicht das schließlich bis zu „Fast Fashion“.

Haute Couture und „Prêt-à-porter“- Mode stehen für die Welt des schönen Scheins, ein Video beleuchtet die Realität hinter der Fassade.
Haute Couture und „Prêt-à-porter“- Mode stehen für die Welt des schönen Scheins, ein Video beleuchtet die Realität hinter der Fassade.

Was sich hinter diesem Begriff im Hinblick auf Produktion und Konsumption verbirgt, zeigt der Ausstellungs-Parcours anhand von Filmen und Fotodokumentationen, Sachinformationen und fantasievoll aufgearbeiteten Statistiken sowie verschiedenen künstlerischen Objekten.

Man erfährt, dass 90 Prozent der Bekleidung für den amerikanischen und europäischen Markt heute in Billiglohnländern wie China, Indien, Bangladesch, Vietnam oder Kambodscha kostengünstig produziert werden. Eindrucksvolle Fototableaus geben Einblicke in Arbeitsbedingungen beispielsweise in Textilfabriken in Bangladesch. Preiskalkulationen für Kleidungsstücke weisen maximal ein bis zwei Prozent Anteil für Arbeitslohn aus, sodass die Löhne in der Regel unterhalb des Existenzminimums liegen.

Demgegenüber veranschaulicht ein Tafelbild eindrucksvoll den Werteverfall von Textilien: unter anderem kostet eine Fast-Fashion- Hose den Preis eines Eisbechers.

Das Ergebnis: Wir kaufen viel mehr als wir brauchen, in Deutschland 27 Kilo Textilien pro Jahr (Europa 20 Kilo), das ist vier Mal mehr als 1980.

Fotografie von einer Färberei in Shishi (China), aufgenommen von Greenpeace- Fotograf Jeff Lau.
Fotografie von einer Färberei in Shishi (China), aufgenommen von Greenpeace- Fotograf Jeff Lau.

Dass damit ein enormer Ressourcenverbrauch einhergeht, der zu einer oft unterschätzten Umweltbelastung führt, wird wiederum in eindrucksvollen Bildern und Statistiken deutlich. So benötigt man für die Herstellung von einem Kilogramm Bekleidung ein Kilogramm Chemikalien und 300 Liter Wasser. Für den gesamten Produktions- und Verarbeitungsprozess werden etwa 7000 unterschiedliche Chemikalien eingesetzt. Schauerlich schön wird das Problem in einer Fotografie des Tullahan-Flusses auf den Philippinen sichtbar, der sich in der Modefarbe Pink zeigt.

Der abschließende Ausstellungsteil ist einem „Slow-Fashion-Lab“ gewidmet, das anhand innovativer Produkte und Technologien eine „grüne“ Mode präsentiert. Ein Laufsteg stellt Kollektionen von Dresdner Designern und neueste Entdeckungen nachhaltiger Mode der Berliner Fashion Week vor. Da kann man Lachshaut als Alternative für Leder begutachten, sich über Färbemethoden mittels Mikroalgen oder Gerben mit Rhabarber informieren.

So mancher Besucher nimmt das Gesehene nachdenklich auf. „Beim Einkauf würde ich dann aber doch eher danach entscheiden, was mein Portemonnaie hergibt“, sagt Lisa Wobst (20), Fachschülerin aus Leipzig.

Ausstellungsbesucherinnen Lisa (20, l.) und Johanna (19) am Catwalk für nachhaltige Bekleidung.
Ausstellungsbesucherinnen Lisa (20, l.) und Johanna (19) am Catwalk für nachhaltige Bekleidung.

Fotos/Repro: Petra Hornig

Neue Studie! So viel Sex macht wirklich glücklich

2.670

Falsche Terror-Opfer erschleichen sich 60.000 Euro

1.450

Deshalb ist sie so dürr! Gigi Hadid schwer krank

1.743

Wie Jurassic Park: Forscher entdecken Dinoschwanz in Bernstein

1.164

50 Millionen Follower: Erfolgreichster YouTuber löscht seinen Kanal

3.287
Update

Dieser DJ aus Bückeburg ist für einen Grammy nominiert

121

Mit vielen Frauen Sex? Das kann für Männer echt gefährlich werden!

7.906

Festnahme! Jugendliche planten islamistischen Anschlag

3.644

32-Jähriger soll 122 Kinder sexuell missbraucht haben

2.879

Das ist der ultimative Tipp für trockene, rissige Lippen im Winter

1.469

Soldat schlägt sich nach Absturz wochenlang im Dschungel durch

3.510

Batterie leer! Polizei rettet Herzkranken mit Notfalleinsatz

1.848

Still und heimlich: Dieses Comedy-Traumpaar ist jetzt verheiratet

5.031

Bringt Martin Schulz Angela Merkel ins Schwitzen?

1.452

Das waren dieses Jahr die beliebtesten Themen auf Facebook

403

"Lauf Baby Lauf": Tay von The Voice bringt seine erste Single raus

327

Doping von mehr als 1000 russischen Athleten bewiesen

961

Dieser CSU-Politiker will die Herkunft von Tätern und Opfern klar benennen

1.596

Rechtspopulist Wilders schuldig gesprochen

1.688

Jetzt ist klar, wie al-Bakr seine Bomben-Bauteile erwarb

7.482

Hildegard Hamm Brücher ist tot

1.973

Sex im Museum? Dieser Gästebuch-Eintrag gibt Rätsel auf

9.316

Model verspricht Referendum-Befürwortern einen Blowjob

7.196

Moschee-Anschlag in Dresden: PEGIDA-Redner festgenommen!

10.336
Update

Hier verzweifelt Nachrichtensprecher Ingo Zamperoni beim Einparken

8.622

Bedrohungslage! Teile des Berliner Hauptbahnhofs gesperrt

11.198

Deshalb regen sich Kunden über diese Puppen im Schaufenster auf

4.776

Polizei sucht Messerstecher aus Berliner Supermarkt

566

Bund und Länder einig! Das bewirkt das Gesetzespaket zur Finanzreform

1.127

Trauer um Astronaut John Glenn

1.468

Die Bahn erhöht am Sonntag die Preise

3.802

Arbeitsloser Bäcker zahlte kleinen Jungs Geld, damit sie ihn befummeln

5.870

Es geht um die Wurst! Diese Top-Acts kommen zum SemperOpernball

1.482

Freispruch oder Lebenslang? Zitterpartie für den Stückel-Kommissar

3.108

Nur 100 Euro Miete! In diesem Puppenstuben-Haus könnt ihr wirklich wohnen

8.012

OP-süchtige Milliardärin schlitzt ihren Liebhaber mit Schere auf

9.179

Drama im Advent: Gelähmte Frau stirbt hilflos bei Großbrand

13.018

Stärke 8,0!! Gewaltiges Erdbeben erschüttert Südsee-Inseln

4.640

Trennung nach PR-Outing? Jetzt reden Helena und Ennesto Klartext!

5.562

Mädchen posiert mit völlig abgemagertem Pferd für ein Selfie

10.280

18-Jähriger stürzt mit Auto in Fluss und ertrinkt

5.284

So kamen Sarahs Fremdgeh-Fotos wirklich an die Öffentlichkeit!

10.126

Deswegen ist dieser Junge der weltbeste Spieler bei FIFA 17

2.504