Fasten: So geht der Frühjahrsputz von innen

Zum dauerhaften Abnehmen ist Fasten eher weniger geeignet.
Zum dauerhaften Abnehmen ist Fasten eher weniger geeignet.

Von Katrin Richter

Dresden - Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die ist eine gute Gelegenheit für den „Frühjahrsputz von innen“, auch wenn das Fasten nicht immer zum Abnehmen taugt.

Hauptfastenzeit für die Deutschen sind nach wie vor die sieben Wochen vor Ostern. Ob Christentum, Judentum, Islam oder Hinduismus – in fast allen Weltreligionen ist die Abstinenz als spirituelle Handlung fest verankert.

Doch schon lange ist das Darben nicht mehr nur religiös bedingt. Heute versteht man unter Fasten eher die Fastenkur: Hierbei soll man auf Nahrung verzichten, um den Körper zu heilen und der Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Der Nahrungsentzug senkt Blutfette und Blutdruck und befreit Muskeln und Leber von Fett. Im Blut gibt es weniger Cholesterin und Zucker.

Fasten als Abnehm-Methode sieht die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) kritisch.

Weil der Körper den Stoffwechsel drosselt, nehme man nach dem Fasten meist wieder zu.

Für immer mehr ist der Verzicht eine selbstdisziplinarische Maßnahme, lieb gewonnenen Gewohnheiten zu entsagen: kein Alkohol, keine Süßigkeiten, oder einfach weniger von allem.

Fotos: dpa


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