Fatih Akin will Zuschauern mit seinem neuen Film Angst machen

Hamburg/Berlin - Bei seinem neuen Film "Der Goldene Handschuh" hatte der Regisseur Fatih Akin aus Hamburg ein klares Ziel vor Augen.

Fatih Akin ist auf der Berlinale mit seinem neuen Film im Wettbewerb.
Fatih Akin ist auf der Berlinale mit seinem neuen Film im Wettbewerb.  © dpa/Jens Kalaene

Er habe einen Horrorfilm machen wollen, sagte der 45-Jährige ("Aus dem Nichts") im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor der Berlinale-Premiere des Werks am Samstagabend.

Horror habe die Absicht, den Zuschauer zu erschrecken, zu ängstigen. "Mit der Haltung habe ich das auch gemacht, das wollte ich: Dem Zuschauer Angst machen. Und zwar auf eine Weise, dass es mir Angst machen würde."

"Der Goldene Handschuh" basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Heinz Strunk und erzählt vom Hamburger Serienmörder Fritz Honka, der in den 70er Jahren vier Frauen umbrachte (TAG24 berichtete).

"Wie kaputt musst du sein, Leichen zu zersägen und sie bei dir zu Hause in der Wohnung zu bunkern", fragte Akin.

"Wenn ich mir vorstelle, dass es das wirklich gegeben hat, dass das wirklich jemand gemacht hat – der Gedanke kann mir schon Angst machen."

Der Film läuft bei der Berlinale als einer von drei deutschen Wettbewerbsbeiträgen (TAG24 berichtete). Am 21. Februar kommt er bereits in die Kinos.

Titelfoto: dpa/Jens Kalaene

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