Streit um Hund eskaliert: Frau (21) prügelt Mutter ihres Freundes mit Bratpfanne zu Tode

Fayetteville (USA) - Sie stritten sich um einen Hund, am Ende musste Maria Adame sterben. Und das womöglich, weil ihr Sohn einfach verschwand!

Abigail Tipton (21) soll die Mutter ihres Freundes nach einem Streit um den Hund mit einer Bratpfanne ermordet haben.
Abigail Tipton (21) soll die Mutter ihres Freundes nach einem Streit um den Hund mit einer Bratpfanne ermordet haben.  © Cumberland County Detection Center

In Fayetteville im US-amerikanischen North Carolina bekamen sich Abigail Tipton, ihr Freund Eugene und die Mutter ihres Freundes, Maria, in die Haare.

Mittelpunkt des Zoffs soll der Familienhund gewesen sein. Dem Sohn wurde das Gezanke zwischen seiner Freundin und seiner Mutter offenbar irgendwann zu viel und so verließ er das Haus, in dem seine Mama lebte. Doch es sollte das letzte Mal gewesen sein, dass er Maria lebend zu Gesicht bekam.

Denn nachdem er aus der Streitsituation "geflüchtet" war, eskalierte der zunächst verbale Kampf der beiden Frauen.

Die erst 21 Jahre alte Abigail soll ihre Schwiegermutter in spe erst mit einer Tasse am Kopf getroffen haben. Die 67 Jahre alte Maria ging zu Boden.

Doch das genügte der jungen Frau offenbar nicht. Sie schnappte sich eine Bratpfanne und schlug damit so heftig auf die am Boden liegende Maria ein, dass sogar der Griff der Pfanne abfiel.

Die Rettungskräfte können nur noch den Tod der Frau feststellen

Auslöser des Streits soll der Familienhund gewesen sein. (Symbolbild)
Auslöser des Streits soll der Familienhund gewesen sein. (Symbolbild)  © 123RF/Soloway

Als sie endlich von der Frau abließ, rief Abigail Tipton ihren Freund an. Aus dem Verhaftungsbericht geht nicht hervor, ob sie ihrem Freund da schon gestand, seine Mutter umgebracht zu haben. Es ist nur verzeichnet, dass er es schließlich war, der Krankenwagen und Polizei rief.

Die Rettungskräfte konnten allerdings nur noch den Tod von Maria feststellen, sie erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Abigail wurde festgenommen.

Den Beamten berichtete sie zunächst, das Todesopfer habe sie mit einem Messer angegriffen und verletzt. Doch die Polizisten fanden heraus, dass sie sich die Blutergüsse und Kratzer selbst zugefügt hatte.

Die Vermieterin der Verstorbenen zeigte sich geschockt: "Maria war eine wandelnde Heilige. Sie war eine sehr religiöse und enorm liebenswerte Person. Ich habe mir immer Sorgen um sie gemacht. Ich habe mein Bestes getan, ihr immer zu helfen, denn sie hatte doch so wenig, doch ihr Sohn bedeutete ihr alles", sagte Mary Jo Anderson WBTV, die über den schrecklichen Vorfall berichteten.

Der muss nun nicht nur den Verlust seiner Mutter verkraften, sondern auch noch damit klarkommen, dass seine Freundin sie ermordet hat und dass all das geschah, nachdem er das Haus während des Streits verlassen hatte.


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