Nächste Runde im Didi-Uli-Zoff: Hamann legt gegen Hoeneß nach

München - Diese beiden werden wohl keine Freunde mehr: TV-Experte Didi Hamann (45) und Bayern-Präsident Uli Hoeneß (67). In einem Interview mit dem Schweizer Blick reagierte Hamann jetzt auf die Kritik vom Bayern-Boss.

Didi Hamann kritisiert die Führungsebene des FC Bayern.
Didi Hamann kritisiert die Führungsebene des FC Bayern.  © DPA

Uli Hoeneß hatte den Ex-Nationalspieler als "Allesbesserwisser" bezeichnet, warf ihm vor, sich für den "Messias der Fußball-Kommentatoren" zu halten.

"Wenn das seine Meinung ist, ist es sein gutes Recht, es so zu sagen. Das belastet mich persönlich nicht", so Hamann.

"Es ist wie auf dem Spielplatz. Hat ein Kind keine Argumente mehr, kommt es mit Schimpfwörtern oder einem Kraftausdruck. Für mich ist das nicht professionell und seriös, wenn man persönlich wird."

Der TV-Experte ist der Meinung, dass die Führungsebene der Münchner einfach nicht mit Kritik umgehen kann.

"Mir scheint, dass die Bayern Kritik persönlich nehmen und nicht auf der fachlichen Ebene diskutieren wollen. Ich will mich nicht auf dieses Level begeben", erklärt der 45-Jährige.

Didi Hamann ledert gegen die Führungsebene des FC Bayern

Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung des Klubs.
Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung des Klubs.  © DPA

Der Ex-Bayern-Spieler meint auch den Ursprung für die Streitigkeiten zwischen ihm und dem Klub zu kennen. "Das war vor knapp drei Jahren. Ich wusste aus einer vertraulichen Quelle in England, dass Pep Guardiola die Bayern verlassen und zu Manchester City wechseln wird", sagt der ehemalige Nationalspieler rückblickend.

"Ich erzählte es im TV, was den Bayern sauer aufstieß. Vielleicht, weil sie es selber noch nicht wussten. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge betitelte mich als den 'größten Märchenerzähler, gleich nach den Brüdern Grimm'. Aber ich hatte recht."

Jüngst war Hamann mit seiner Kritik an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski beim Rekordmeister in Ungnade gefallen. "Ich glaube, dass Lewandowski zum Problem für Bayern München wird", sagte Hamann im Februar.

Damals konterte Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Ich glaube nicht, dass Robert Lewandowski für Bayern München ein Problem ist, sondern Didi Hamann ist ein Problem für Sky."

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