Bayern-Neuzugang Pavard bereut Stuttgart-Saison: "Hätte nach der WM gehen sollen"

München - Bei seiner Vorstellung sprach Bayern-Neuzugang Benjamin Pavard (23) ungewöhnlich offen darüber, dass er die letzte Saison beim VfB Stuttgart bereue.

Benjamin Pavard bei seiner Vorstellung in der Allianz Arena.
Benjamin Pavard bei seiner Vorstellung in der Allianz Arena.  © DPA

"Es tut mir wirklich leid, dass ich noch ein Jahr länger in Stuttgart geblieben bin", erklärte der Franzose am Freitag über eine Dolmetscherin bei der Pressekonferenz. "Ich hätte schon nach der Weltmeisterschaft gehen und nicht absteigen sollen." Im Kopf habe er nur noch Bayern gehabt.

Diese deutlichen Worte sorgten für Verwunderung.

Offenbar war es jedoch nicht Pavards Intention, mit dieser Aussage gegen seinen Ex-Klub zu schießen. "Ich wollte das so", erklärte er auf Nachfrage. "Ich verdanke dem VfB sehr viel, dank dem Verein konnte ich Weltmeister werden." Der Abstieg setze ihm immer noch zu, aber Pavard resümiert: "Ich musste da durch."

Seine Ziele beim FC Bayern formulierte der 23-Jährige offensiv. "Ich habe Hunger. Ich habe Lust, alle Titel zu gewinnen, die Champions League, die Meisterschaft", so Pavard.

Bei den Bayern hat der Franzose mit Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Neuverpflichtung Lucas Hernández gleich drei Landsleute und Nationalmannschafts-Kollegen im Team. "Der FC Bayern ist der beste Club für mich", glaubt der Abwehrmann.

Positionsansprüche stellt Benjamin Pavard nicht: "Der Coach entscheidet. Ich spiele jede Position."

Benjamin Pavard bei der Pressekonferenz zu seiner Vorstellung als Neuzugang beim FC Bayern.
Benjamin Pavard bei der Pressekonferenz zu seiner Vorstellung als Neuzugang beim FC Bayern.  © DPA

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