eSport beim FC Bayern: Folgt Rekordmeister bald Schalke, PSG oder Manchester?

München - Wagt der Rekordmeister endlich den Sprung in die Zukunft? Der FC Bayern München befindet sich beim Thema eSport aktuell in einer intensiven Findungsphase mit offenem Ausgang.

Der eSport hat nicht nur viele Spieler, sondern auch viele Fans weltweit.
Der eSport hat nicht nur viele Spieler, sondern auch viele Fans weltweit.  © DPA

"Wir sind intern in einem relativ langwierigen Prozess der Diskussion um dieses Thema. Aber da gibt es noch keine Entscheidung", sagte Präsident Uli Hoeneß (67) am Mittwoch in der Münchner Allianz Arena hinsichtlich einer Öffnung des FC Bayern für Wettkämpfe in Computerspielen.

Der von Hoeneß angeführte Aufsichtsrat hat sich erst zuletzt in einer letzten Sitzung ausführlich mit eSport beschäftigt.

"Wir haben uns darauf verständigt, dass wir das Thema in den nächsten Monaten weiter verfolgen werden und dann versuchen wollen, eine Entscheidung zu treffen, die für uns alle die richtige ist", sagte er anlässlich der Eröffnung einer Sonderstellung im Museum des Klubs in der Landeshauptstadt am 119. Geburtstag des Vereins.

Es sei eine zentrale Aufgabe der Vereinsführung, den Fußball und den Sport "in den modernen Zeiten zu etablieren", bemerkte Hoeneß zu neuen Entwicklungen. "Wir leben gerade in einer Zeit, wo sich die Themen überschlagen", sagte Hoeneß ganz allgemein zur Entwicklung der aktuellen Lebensverhältnisse der Menschen.

Folgt der FC Bayern München anderen Vereinen?

"Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, da wissen wir alle nicht, was in drei, vier Jahren ist", meinte der 67-Jährige. Die Zahl der eSportler ist in den vergangenen Jahren äußerst stark angestiegen.

Viele Vereine sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Seien es Bundesligisten wie RB Leipzig und der FC Schalke 04 oder auch internationale Größen wie Paris Saint-Germain oder Manchester City.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r.) und der FC Bayern prüfen aktuell einen Einstieg in den eSport.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r.) und der FC Bayern prüfen aktuell einen Einstieg in den eSport.  © DPA

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