Bayern-Coach Flick verteidigt Transfervorstoß: "Der Situation geschuldet"

Nürnberg - Hansi Flick hat seine öffentlich vorgetragene Transfer-Forderung beim FC Bayern München als angemessen verteidigt.

Bayern-Coach Hansi Flick hofft auf schnelle Lösungen.
Bayern-Coach Hansi Flick hofft auf schnelle Lösungen.  © Peter Kneffel/dpa

"Ich habe meine Meinung ehrlich und fachlich begründet. Mir geht es immer um den Verein", sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters nach dem Trainingslager des deutschen Fußball-Meisters.

Flick fehlten in Katar mehrere verletzte Akteure. Auch zum Bundesliga-Rückrundenstart in einer Woche gegen Hertha BSC wird die Ausfallliste des Tabellendritten lang sein.

"Wir haben alle hohe Ziele. Wir müssen letztendlich eine Basis dafür schaffen. Die Verletzungssituation ist nicht berauschend", sagte Flick zu seiner Forderung nach der Verpflichtung von mindestens zwei Spielern (TAG 24 berichtete).

"Deswegen ist eine Winterperiode da, um Dinge vielleicht ein bisschen zu regulieren. Es war mein Anliegen, das zu äußern."

Der Vorstoß via Medien kam jedoch bei Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic nicht gut an. Dieser reagierte im Trainingslager, aus dem der Bayern-Tross am Freitagabend zurückkehrte, verstimmt. "Das will ich nicht kommentieren und auch nicht interpretieren", äußerte Flick auf dem Rückflug aus Doha nach Nürnberg, wo die Münchner an diesem Samstag ein Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg bestreiten.

"Die Dinge sind der Situation geschuldet. Mir geht es immer um die ganze Sache", betonte der 54-jährige Flick. Auf der Wunschliste des Trainers steht möglichst ein rechter Außenverteidiger sowie ein Außenstürmer.

Die Bayern müssen beim Start in die zweite Saisonhälfte auf jeden Fall auf die verletzten Abwehrspieler Niklas Süle, Javi Martínez und Lucas Hernández sowie die nicht fitten Außenangreifer Kingsley Coman und Serge Gnabry verzichten.

Zudem muss Flick in Berlin ohne den gesperrten Nationalspieler Joshua Kimmich auskommen.

Neben verletzten Spielern muss der Verein gegen Hertha BSC auch auf den gesperrten Joshua Kimmich verzichten.
Neben verletzten Spielern muss der Verein gegen Hertha BSC auch auf den gesperrten Joshua Kimmich verzichten.  © Federico Gambarini/dpa

Mehr zum Thema FC Bayern München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0