Torfestival! FC Bayern schießt Fortuna Düsseldorf ab

Düsseldorf - Der FC Bayern gewinnt das nächste Spiel unter Trainer Hansi Flick souverän. Und auch im dritten Spiel mit dem Kovac-Ersatz steht bei den Münchnern hinten die Null. Die Fortuna wirkte vom Tempo und der Spielfreude der Bayern über weite Strecken überfordert. Der Rekordmeister gewinnt bei Fortuna Düsseldorf verdient mit 4:0 (3:0).

Robert Lewandowski (l) vom FC Bayern und Düsseldorfs Kaah Ayhan kämpfen um den Ball.
Robert Lewandowski (l) vom FC Bayern und Düsseldorfs Kaah Ayhan kämpfen um den Ball.  © Marius Becker/dpa

Die Tore in der mit 51.000 Zuschauern ausverkauften Merkur Spiel-Arena erzielten Benjamin Pavard (11. Spielminute), Corentin Tolisso (27.), Serge Gnabry (34.) und Philippe Coutinho (70.) für den FC Bayern.

Bayern-Trainer Hansi Flick vertraute nach den jüngsten zwei Zu-Null-Partien wieder auf dieselbe Abwehrreihe: Pavard, Martinez, Alaba und Davies.

Im Vergleich zum 4:0 vor zwei Wochen gegen Borussia Dortmund gab es zwei Veränderungen in der Münchner Startformation: Tolisso und Coutinho ersetzten Goretzka und den angeschlagenen Coman (beide Bank).

Auch auf Seiten der Fortuna gab es zwei Veränderungen gegenüber dem 3:3 auf Schalke in der Startelf. Trainer Friedhelm Funkel ersetzte Hoffmann und Zimmer (beide Bank) durch Thommy und Fink.

Der FC Bayern schaffte es zu Beginn der Partie immer wieder, sich durch schöne Passstafetten in die Gefahrenzone zu kombinieren. Zu klaren Chancen kamen die Münchner jedoch erstmal nicht.

FC Bayern dominiert Fortuna Düsseldorf

Joshua Kimmich (l-r), Thomas Müller und Benjamin Pavard jubeln nach dem Treffer zur 1:0 Führung.
Joshua Kimmich (l-r), Thomas Müller und Benjamin Pavard jubeln nach dem Treffer zur 1:0 Führung.  © Marius Becker/dpa

Und dann zappelte der Ball plötzlich im Netz! Die Bayern führten eine Ecke kurz auf Kimmich aus. Der Nationalspieler hatte alle Zeit der Welt und leitete den Ball in Richtung Strafraum, wo Pavard die Hereingabe wohl noch mit der Fußspitze touchierte und in die Ecke leitete (11.).

Schöner Spielzug! Müller leitete sehenswert mit der Hacke weiter auf Lewandowski, der es anschließend aus spitzem Winkel von links versuchte. Der Schuss segelte jedoch knapp am langen Eck vorbei (19.).

Dann verteilte Fortuna-Keeper Steffen ein Geschenk an die Münchner. Im Aufbauspiel passte der Schlussmann das Leder versehentlich zu Thomas Müller zentral vor dem Strafraum, der rechts auf Gnabry legte. Der Rechtsaußen setzte den alleingelassenen Tolisso in Szene, der trocken verwandelte (27.).

Jetzt kam die Bayern-Tormaschinerie richtig in Fahrt. Pavard brachte den Ball von rechts vors Tor, wo Müller auf Gnabry zurücklegte. Der Nationalspieler brauchte nur noch einzuschieben (34.).

Die Münchner dominierten den ersten Durchgang. Die Fortuna wirkte schlichtweg überfordert vom Tempo der Bayern. Und so führte der Rekordmeister zur Halbzeit verdient mit 3:0.

Coutinho erhöht für die Bayern

Der FC Bayern dominierte das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf.
Der FC Bayern dominierte das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf.

Düsseldorf konterte nach einer abgefangenen Bayern-Ecke. Kownacki versuchte es schließlich aus der Distanz mit einem Hammer - Neuer hielt im Nachfassen (47.).

Auf der anderen Seite kam Lewandowski nach einer Pavard-Flanke zum Abschluss. Der Pole konnte den Ball unter Bedrängnis jedoch nicht verwerten (61.).

Und auch die nächste Chance gehörte Lewandowski. Seinen Kopfball nach einer Hereingabe von Perisic parierte Fortuna-Keeper Steffen aber (65.).

Jetzt wurde es richtig deutlich. Lewandowski tankte sich über links in den Strafraum und gab nach innen. Müller verlängerte den Ball noch mit der Hacke und hinten lauerte Coutinho. Der Brasilianer durfte den Ball im leeren Tor versenken (70.).

Der FCB nahm nach der 4:0-Führung den Fuß etwas vom Gas und verwaltete den Spielstand. Düsseldorf kam so noch zum ein oder anderen Abschluss, wirklich gefährlich wurde es aber nie.

Wenn die Bayern unter Cheftrainer Hansi Flick so weiterspielen, könnte er vielleicht doch noch zur Dauerlösung bei den Münchnern werden.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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