Bayern-Probleme durch Ivan Perisic gelöst? Niko Kovac mit klarer Ansage

München - Die Lösung aller Probleme des Rekordmeisters? Auf keinen Fall! Übungsleiter Niko Kovac (47) hat bei der Vorstellung seines Landsmannes Ivan Perisic (30) weitere Neuverpflichtungen beim FC Bayern München angemahnt.

Ivan Perisic wird dem FC Bayern München gegen Hertha BSC noch fehlen.
Ivan Perisic wird dem FC Bayern München gegen Hertha BSC noch fehlen.  © John Walton/PA Wire/dpa

"Wir müssen noch zulegen", sagte Kovac am Mittwoch in München. Nur in der Abwehr brauche der deutsche Meister "definitiv nichts mehr", erklärte der Kroate auf die Nachfrage zu den Positionen, die noch verstärkt werden müssten.

Die Transferfrist in der Bundesliga endet am 2. September, die Verantwortlichen des amtierenden Meisters und Pokalsiegers haben somit noch ein Weilchen dafür Zeit.

Perisic, der zunächst für ein Jahr von Inter Mailand ausgeliehen wurde, bezeichnete Kovac einmal mehr als "Topspieler", der dem Bayern-Team das geben werde, "was wir brauchen, den Zug über Außen".

Der bereits 30 Jahre alte Offensivakteur geht den Konkurrenzkampf mit Kingsley Coman (23) und Serge Gnabry (24) auf den offensiven Außenpositionen selbstbewusst an: "Ich bin hier, um Teil des Teams zu sein und natürlich, um zu spielen."

Sein Wechsel sei nach der schweren Verletzung von Bayerns Wunschspieler Leroy Sané (23) von Manchester City "schnell" über die Bühne gegangen, verriet Perisic. "Wenn ein Club wie Bayern München sich meldet, sagt man nicht nein", erklärte der Vize-Weltmeister mit einem großen Lächeln.

Im Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC am Freitagabend (20.30 Uhr) darf Perisic wegen einer Gelb-Sperre noch aus Italien nicht mitwirken. Außerdem fehlt Javi Martínez (30), der wegen Knieproblemen aktuell nicht trainieren darf. Kovac erwartet ein "enges Spiel" in der Allianz Arena. Das Saisonziel sei klar: "Wir wollen wieder Meister werden."

Niko Kovac lobt Ivan Perisic, fordert allerdings dennoch weitere Neuzugänge beim FC Bayern München.
Niko Kovac lobt Ivan Perisic, fordert allerdings dennoch weitere Neuzugänge beim FC Bayern München.  © Sven Hoppe/dpa

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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