Verteidiger zum Schnäppchenpreis: FC Bayern verramscht Boateng

München - Der FC Bayern plant für die kommende Saison ohne Jerome Boateng. Die Münchner wollen den Innenverteidiger loswerden - koste es, was es wolle!

Jerome Boatengs (M) Zukunft beim FC Bayern ist noch offen.
Jerome Boatengs (M) Zukunft beim FC Bayern ist noch offen.  © DPA

"Der Trainer plant primär mit Niklas [Süle], Lucas [Hernández] und Benjamin [Pavard; Anm. d. Red.]", sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bei der Vorstellung des Rekord-Transfers Lucas Hernández am Montag.

Den Namen Boateng nannte er nicht. Es sei "nicht klar", ob der Ex-Nationalspieler den Klub verlassen werde. Klar ist aber: Will der Innenverteidiger regelmäßig spielen, muss er den Verein wechseln.

"Es wird uns kein Stammspieler mehr verlassen", so Rummenigge. Zu den Stammspielern zählt Boateng unter Bayern-Trainer Kovac schon lange nicht mehr.

Beim FC Bayern ist man wohl bereit, den Weltmeister von 2014 für eine geringe Ablösesumme ziehen zu lassen. Wie die SportBild berichtet, wäre der Klub ab 15 Millionen gesprächsbereit.

Bedenkt man, dass der 30-Jährige körperlich noch in absoluter Topverfassung ist und sein Vertrag bei den Münchnern noch bis 30. Juni 2021 datiert ist, ist das ein absolutes Schnäppchen am derzeitigen Fußballmarkt.

Boateng selbst ist sich sicher, dass er immer noch zur Weltspitze gehört. "Ich möchte noch einmal meine Klasse nachweisen nach den Enttäuschungen dieser Saison und zeigen, dass ich zu den drei Top-Innenverteidigern der Welt gehöre", sagte er vor gut einem Monat.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef vom FC Bayern.
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef vom FC Bayern.  © DPA

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