Das denkt José Mourinho über Niko Kovac, den FC Bayern und die Bundesliga

München - José Mourinho (56) zeitnah als starker Mann auf der Bank des FC Bayern München? Aktuell unwahrscheinlich. Nun hat sich der Portugiese jedoch über den Rekordmeister und dessen derzeitigen Trainer Niko Kovac (47) geäußert.

José Mourinho hat sich über den FC Bayern München und Niko Kovac geäußert.
José Mourinho hat sich über den FC Bayern München und Niko Kovac geäußert.  © DPA

"Bayern ist natürlich ein Gigant", sagte der 56-Jährige im Interview der Sport Bild und erklärte. "Ich versichere Ihnen ehrlich, dass ich hoffe, dass Niko (Kovac, Anm. d. Red.) seinen Job behält, weil er sehr hart gearbeitet hat, um dieses Niveau zu erreichen."

Über ein Treffen in der Vorbereitung auf die Saison sagte Mourinho, der bis Dezember bei Manchester United in der Premier League beschäftigt war, dann allerdings entlassen wurde: "Ich mochte ihn auf Anhieb. Ich fühlte eine gute Verbindung zwischen uns und gegenseitigen Respekt."

Auf die Frage, ob ihn ein Angebot aus München generell reizen würde, sagte er, dass er das nicht "in irgendeiner Form kommentieren" wolle. Mourinho ließ somit wohl gezielt Raum für Spekulationen.

Anerkennung zollte der Trainer aber nicht nur dem FC Bayern, sondern auch Borussia Dortmund: "Ich bewundere die Arbeit des BVB und seinen Versuch, mit einem Giganten wie Bayern zu konkurrieren."

Bundesliga für José Mourinho sehr interessant

Die Bundesliga schätzt er gerade wegen der Mannschaften im Tabellen-Mittelfeld, "die sich ständig verbessern und dadurch einen insgesamt schönen Konkurrenzkampf schaffen. Volle Stadien, tolle Organisation, gute taktische Ansätze bei vielen Teams - ich finde die Bundesliga wirklich interessant".

Die Wahrscheinlichkeit, den Portugiesen im deutschen Oberhaus erleben zu dürfen, ist also durchaus vorhanden. Vor allem da Mourinho noch das eine oder andere Jährchen als Trainer vor sich hat.

Niko Kovac und der FC Bayern München konnten bislang die eigenen Ansprüche nur bedingt erfüllen.
Niko Kovac und der FC Bayern München konnten bislang die eigenen Ansprüche nur bedingt erfüllen.  © DPA

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