Krasse Enthüllungen: Bayern soll bereits Bundesliga-Ausstieg planen!

München - Das ist der Oberhammer! Der FC Bayern München soll an der Planung einer europäischen Super League beteiligt sein, wie der Spiegel berichtet.

Soll einer der Drahtzieher sein: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.
Soll einer der Drahtzieher sein: Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.  © DPA

Neben dem Deutschen Rekordmeister sollen daran auch Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, der FC Arsenal London und der AC Mailand an den Plänen beteiligt gewesen sein - hinter dem Rücken der UEFA!

Seit bereits drei Jahren sollen die Münchner und die anderen europäischen Spitzenclubs die Entstehung dieser "Luxusliga" eigenständig vorantreiben.

Einer der "Putsch"-Anführer: Karl-Heinz Rummenigge, der erst am 19. Oktober auf der denkwürdigen Pressekonferenz des FC Bayern an Moral, Anstand und Respekt der Journalisten appellierte und sich dabei auch nicht zu schade war, das Grundgesetz zu bemühen.

Diese Art der Doppelmoral wird ihm jetzt ein besonders großes Medienecho einbringen.

Denn Rummenigge, Präsident der European Club Association von 2008 bis 2017 und inzwischen Ehrenvorsitzender, hat sein Ansinnen sowohl vor der UEFA, als auch vor den 200 Vereinen, die der ECA angehören, verschwiegen.

Als wäre es noch nicht genug, ließen die Bayern rechtlich überprüfen, ob sie ihre Spieler der Nationalmannschaft vorenthalten- und wie sie aus der Bundesliga aussteigen können.

Bald nur noch in einer europäischen Eliteliga zu sehen? Die Spieler des FC Bayern München.
Bald nur noch in einer europäischen Eliteliga zu sehen? Die Spieler des FC Bayern München.

Außerdem soll ein enger Vertrauter von Rummenigge eine Reform mit der UEFA mit ausgehandelt haben, die reiche Klubs noch reicher und den europäischen Wettbewerb noch unfairer gemacht hat.

Zeitgleich sollen die Münchner eigene Pläne geschmiedet haben, die genau diese Reform aushebeln sollen.

Darüber hinaus sollen die Bayern gemeinsam mit 15 anderen europäischen Spitzenclubs einen Entwurf mit einer "bindenden Absichtserklärung" entwickelt haben, die die Gründung einer "European Super League" vorsieht.

Diese Absichtserklärung soll laut Entwurf bereits im November 2018 unterzeichnet werden!

Wenn all das so kommt, wie in dieser Erklärung vorgesehen, wird es ab dem Jahr 2021 keine Champions League mehr geben.

Denn dann würden sich elf der wichtigsten europäischen Vereine von der UEFA abspalten, um die European Super League zu gründen.

Diese Privatliga der Reichen würde die jeweiligen nationalen Ligen viel Attraktivität und natürlich auch die besten Spieler kosten. Ob die Zuschauer und die anderen Vereine das mitmachen würden?

Update 20.40 Uhr

Die Verantwortlichen des FC Bayern haben auf die Berichterstattung reagiert - und dieser klar widersprochen. Der Rekordmeister dabei ein Bekenntnis zur Bundesliga und zu den bestehenden Europokal-Wettbewerben abgelegt.

Die Erklärung des FC Bayern im Wortlaut

Das Magazin "Der Spiegel" hat in seiner aktuellen Ausgabe Nr.45 vom 3.11.2018 behauptet, Karl-Heinz Rummenigge habe als Chairman der Europäischen Kluborganisation ECA Verrat an allen mittleren und kleineren in der ECA organisierten Vereinen geübt.

"Das weise ich in aller Entschiedenheit und Klarheit zurück", erklärt Rummenigge. "Das Votum für die zwischen UEFA und ECA verabredete Reform fiel einstimmig aus." Weder er noch der FC Bayern München haben jemals zum Nachteil der ECA gehandelt.

Neuerliche Pläne für eine so genannte Super League, über die "Der Spiegel" außerdem berichtet, sind dem FC Bayern weder bekannt, noch hat der FC Bayern an Verhandlungen hierzu teilgenommen. Dem FC Bayern ist auch nicht bekannt, warum er hier in einem vom Spiegel zitierten Dokument aufgeführt wird.

"Der FC Bayern München", sagt Karl-Heinz Rummenigge, "steht zu seiner Mitgliedschaft in der Fußball-Bundesliga, und solange ich Vorstandvorsitzender des FC Bayern bin, auch zu den von UEFA und ECA gemeinsam organsierten Klub-Wettbewerben."

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