Lazarett des FC Bayern: So ist der aktuelle Stand bei Lucas Hernández

München - In der Abwehr des Meisters macht sich der Personalmangel durchaus bemerkbar: Der FC Bayern München übt sich in der Frage nach einem Comeback des französischen Weltmeisters Lucas Hernández (23) dennoch in Geduld.

Wann Lucas Hernández dem FC Bayern wieder zur Verfügung stehen wird, ist unklar.
Wann Lucas Hernández dem FC Bayern wieder zur Verfügung stehen wird, ist unklar.  © Peter Kneffel/dpa

"Zurzeit läuft er gewichtsreduziert, dabei war er bis Weihnachten bei 80 Prozent. Die Entwicklung muss täglich kontrolliert werden. Wir haben da eine Fürsorgepflicht und überstürzen nichts, weil es seine zweite schwere Verletzung binnen kurzer Zeit ist", erklärte Trainer Hansi Flick (54) gegenüber dem "kicker" in einem Interview.

Der 23 Jahre alte Abwehrspieler wird zum Rückrundenstart der Münchner in der Bundesliga noch nicht wieder einsatzfähig sein. Der Verteidiger hofft nach eigenen Angaben von vor zwei Wochen allerdings bereits Ende Januar wieder richtig mit der Mannschaft trainieren zu können.

Hernández hatte sich Ende Oktober eine Bänderverletzung zugezogen und musste am rechten Fuß operiert werden.

Der 80 Millionen Euro teure Rekordeinkauf der Bayern will möglichst Anfang Januar mit ins anstehende Trainingslager des deutschen Rekordmeisters nach Katar reisen.

Das erste Ligaspiel nach der Winterpause bestreitet der FC Bayern am 19. Januar in Berlin gegen Hertha BSC.

Für Übungsleiter Flick hat sich der langjährige Linksverteidiger David Alaba (27) inzwischen längst in der Zentrale etabliert.

"Wie er sich entwickelt, ist er zurzeit der Abwehrchef. Ich bin mit ihm total zufrieden, weil er es im Zweikampf gut macht und in Ballbesitz gute Lösungen für die Spieleröffnung hat. Deswegen ist er zurzeit auf dieser Position sehr wichtig", sagte Flick im Rahmen des Gesprächs.

Lucas Hernández (M.) hatte sich Ende Oktober eine Bänderverletzung zugezogen.
Lucas Hernández (M.) hatte sich Ende Oktober eine Bänderverletzung zugezogen.  © Sven Hoppe/dpa

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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