Verletzung zur Unzeit: Bei diesem Spiel will Manuel Neuer wieder im Bayern-Tor stehen

München - Es war ein Schock: Beim 4:1 (2:0)-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf musste Manuel Neuer (33) vorzeitig vom Feld. Der Schlussmann des FC Bayern München hatte sich an der Wade verletzt. Nun gab der Kapitän selbst ein Update.

Bayern-Keeper Manuel Neuer musste gegen Düsseldorf verletzt den Rasen verlassen.
Bayern-Keeper Manuel Neuer musste gegen Düsseldorf verletzt den Rasen verlassen.  © DPA

"Es ist natürlich schwer zu sagen jetzt am Anfang. Ich denke schon, dass ich nach zwei Wochen wieder mehr machen kann. Wann ich aber wirklich wieder im Tor stehen kann, ist schwer zu sagen", erklärte Neuer am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz an der Säbener Straße zu seinem aktuellen Gesundheitszustand sowie einer Rückkehr in den Kasten des amtierenden Meisters.

"Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder fit zu werden", sagte Neuer und nahm das für den Titelkampf äußerst wichtige Duell mit RB Leipzig (11.5., 15.30 Uhr) für ein Comeback ins Visier. "ich denke, dass Leipzig ein realistisches Ziel ist." Er werde "alles dafür tun, dass ich so schnell wie möglich wieder zwischen den Pfosten stehe."

Rückblickend erklärte der 33-Jährige auf Nachfrage, dass er froh sei "die Hinrunde gut überstanden" zu haben. "Wenn ich zurückblicke, war ich über ein Jahr verletzt", sagte Neuer. Er habe deshalb "mit einer Muskelverletzung gerechnet".

"Bei einer solch langen Verletzungspause weiß man als Spieler, dass man immer kleinere Muskelverletzungen bei unserer Dauerbelastung bekommen kann", sagte Neuer. "Zum Glück sind es nur kleine Verletzungen seitdem bei mir gewesen."

Neuer wegen erneuter Verletzung nicht frustriert

Niko Kovac und der FC Bayern München müssen vorerst auf Schlussmann Manuel Neuer verzichten.
Niko Kovac und der FC Bayern München müssen vorerst auf Schlussmann Manuel Neuer verzichten.

Es sei laut des Schlussmanns bereits ein Risiko gewesen gegen Dortmund zu spielen. "Ich hatte ein gutes Gefühl beim Aufwärmen, keine Symptome und auch danach war alles in Ordnung. Das galt auch für Düsseldorf", schilderte Neuer, der gegen den BVB "einen ruhigen Abend" hatte. Dass er im Vorfeld nicht mit voller Belastung trainieren konnte, habe in diesem Kontext keine Rolle gespielt.

"Diese Dinge kann man nicht vorhersehen", führte Neuer aus. Frustriert sei er angesichts der erneuten Verletzungspause deshalb auch keinesfalls. "Es hatte sich vorher nichts angedeutet. Solche Dinge können im Profisport einfach immer passieren."

Der Bayern-Rückhalt hatte beim einseitigen Kräftemessen mit Düsseldorf in der Merkur Spiel-Arena den Platz zwischen den Pfosten nach 53 Minuten an Sven Ulreich (30) übergeben müssen, nachdem er sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte.

Die Vereinsärzte der Münchner, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Prof. Dr. Peter Ueblacker, hatten im Anschluss einen Muskelfaserriss in der Wade des Nationaltorwarts festgestellt und eine Ausfallzeit des Keepers von voraussichtlich rund zwei Wochen prognostiziert.

Der Schlussmann wird dem FC Bayern, sollte der Heilungsprozess wie erwartet voranschreiten, nach aktuellem Stand bei den Duellen mit dem SV Werder Bremen in der Bundesliga (Samstag, 15.30 Uhr) und im Halbfinale des DFB-Pokals (24.4., 20.45 Uhr) ebenso fehlen wie gegen den 1. FC Nürnberg (28.4., 18 Uhr) und Hannover 96 (4.5., 15.30 Uhr).

Manuel Neuer hatte sich gegen Fortuna Düsseldorf eine Verletzung an der Wade zugezogen.
Manuel Neuer hatte sich gegen Fortuna Düsseldorf eine Verletzung an der Wade zugezogen.  © DPA

Titelfoto: DPA (Bildmontage)

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