Nun auch noch Salihamidzic! Bekenntnis zu Kovac als Bayern-Coach verweigert

München - Ein klares Bekenntnis klingt anders: Sportdirektor Hasan Salihamidzic (42) hat sich nach dem Remis gegen RB Leipzig alles andere als eindeutig zur Zukunft mit Trainer Niko Kovac (47) beim FC Bayern München geäußert.

Arbeiten Niko Kovac (l.) und Hasan Salihamidzic (r.) bald nicht mehr zusammen?
Arbeiten Niko Kovac (l.) und Hasan Salihamidzic (r.) bald nicht mehr zusammen?  © DPA

Auf die Frage, ob der Kroate auch in der kommenden Saison den deutschen Rekordmeister trainieren werde, sagte Salihamidzic am späten Samstagabend im Aktuellen Sportstudio des ZDF lediglich: "Der Trainer hat volle Unterstützung. Die Fakten sprechen für Niko Kovac."

Wie es am Saisonende weitergehe, "das werden wir sehen", antwortete der 42-Jährige auf Nachfragen. "In diesen Zeiten, wo wir vieles erreichen und Titel gewinnen können, sind wir gut beraten, unsere Energie nicht auf Personalüberlegungen zu verlieren", erklärte Salihamidzic. Er mache sich aktuell keine Gedanken über den Trainer.

Kovac hat in München noch einen gültigen Vertrag bis zum Sommer des Jahres 2021.

Im Übrigen könne er nur für sich sprechen, bemerkte Salihamidzic angesichts weiterer maßgeblicher Bayern-Entscheider wie Präsident Uli Hoeneß (67) und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (63) an. Letzterer gibt Kovac ebenfalls keine Jobgarantie.

Julen Lopetegui? Salihamidzic spricht über Reise nach Madrid

Salihamidzic wies Berichte über ein Treffen in Madrid mit Julen Lopetegui (52), dem ehemaligen spanischen Nationaltrainer und Ex-Coach von Real Madrid, zurück. "Ich war in Madrid, aber ich habe mich nicht mit ihm getroffen", sagte der Sportdirektor.

Er habe sich dort mit einem Berater getroffen, aber nicht mit dem von Lopetegui. "So etwas würde ich nicht machen", betonte Salihamidzic. Er arbeite jeden Tag mit Kovac zusammen: "Ich würde ihn nicht hintergehen."

Bayern-Trainer Niko Kovac (r.) sitzt beim Rekordmeister aus München alles andere als fest im Sattel.
Bayern-Trainer Niko Kovac (r.) sitzt beim Rekordmeister aus München alles andere als fest im Sattel.  © DPA

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