100 Millionen! FC Bayern macht bei Juve-Star Dybala wohl Ernst

München - Der FC Bayern München ist offenbar dabei, ein Mega-Angebot für Angreifer Paulo Dybala (25) von Juventus Turin vorzubereiten.

Juventus Turin fordert offenbar 100 Millionen Euro für Paulo Dybala.
Juventus Turin fordert offenbar 100 Millionen Euro für Paulo Dybala.  © DPA

Wie die italienische Zeitung "Corriere dello Sport" berichtet, soll der amtierende Meister bereit sein, 80 Millionen Euro für den Argentinier hinzulegen.

Der alten Dame soll das aber nicht genug sein. 100 Millionen will Juventus Turin für den 25-jährigen dem Bericht zufolge.

Der Linksfuß hat noch einen laufenden Vertrag bis Ende der Spielzeit 2021/22 bei Juve. Dybala hat eine durchwachsene Saison hinter sich - gerade einmal fünf Treffer und sechs Assists stehen auf dem Konto des Offensivmanns.

Sollten die Münchner bereit sein, die von Juve geforderte Ablöse hinzulegen, wäre Dybala der teuerste Bundesliga-Transfer aller Zeiten.

Bisher ist 80-Millionen-Mann Lucas Hernández (23) Spitzenreiter. Er verstärkt kommende Saison den Bayern-Kader.

FC Bayern: Auch Leroy Sané weiterhin im Gespräch

Die Verpflichtung von Leroy Sané könnte den finanziellen Rahmen der Münchner sprengen.
Die Verpflichtung von Leroy Sané könnte den finanziellen Rahmen der Münchner sprengen.  © DPA

Auch der mögliche Transfer von Nationalspieler Leroy Sané (23) wird derzeit beim Rekordmeister heiß diskutiert.

"Ich habe noch keine genauen Zahlen, aber ich denke, dass der finanzielle Rahmen sehr schwierig wird", sagte Präsident Uli Hoeneß der "Sport Bild". "Das ganze Paket ist schwierig."

Zu der hohen Ablöse dürfte im Falle eines Wechsels des 23-Jährigen auch noch ein sattes Gehalt kommen. Manchester City ist derzeit wohl bemüht, den Vertrag mit dem Flügelspieler zu verlängern.

Karl-Heinz Rummenigge sieht die Verpflichtung von Sané ebenfalls als schwierig an. "Man darf nicht vergessen: Er hat einen Zweijahresvertrag. Und Manchester City ist kein Verein, der wegen Bedürftigkeit Spieler verkaufen muss", so der Vorstandschef.

Rummenigge machte Sané den Klub aber auch schmackhaft: "Er tritt hier eine interessante Nachfolge von Franck und Arjen an. Das würde mich als Spieler immer reizen."

Nach der Meisterfeier sagte Hoeneß zwar, dass man keine astronomischen Summen ausgeben will, denn "wir sind hier nicht beim Monopoly", eine konkrete Schmerzgrenze nannte er aber nicht. "Hasan soll erstmal Spieler ausfindig machen, die zu uns passen, und dann reden wir über das Geld", so der Bayern-Boss.

Ob der FC Bayern München für Leroy Sané oder Paulo Dybala die Geldbörse nochmal weit öffnen wird, ist also fraglich.

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