Das ist der Bayern-Plan mit Robert Lewandowski, klare Ansage zu Mario Mandzukic

München - Der FC Bayern München ist händeringend auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive, macht dabei jedoch keine gute Figur. Überzeugen wollen die Verantwortlichen an anderer Front auch Robert Lewandowski (30).

Robert Lewandowski könnte seine Karriere beim FC Bayern München beenden.
Robert Lewandowski könnte seine Karriere beim FC Bayern München beenden.  © dpa/Sven Hoppe

Der Plan, den für die Münchner so wichtigen Stürmer über das Jahr 2021, in dem der Vertrag des 30-Jährigen mit dem FC Bayern ausläuft, hinaus zu halten, ist nicht wirklich neu, wurde während der USA-Reise von Karl-Heinz Rummenigge (63) jedoch erneut deutlich in den Vordergrund gerückt.

"Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt", erklärte der 63 Jahre alte Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters nach der Landung in Los Angeles (USA). Die Gespräche über einen neuen Kontrakt scheinen sich somit bereits in der entscheidenden Phase zu befinden.

Geplant ist eine vorzeitige Verlängerung um zwei weitere Jahre bis zum Sommer des Jahres 2023. Lewandowski war 2014 ablösefrei von Borussia Dortmund an die Säbener Straße gewechselt und ist in München nicht nur zu einer festen Größe, sondern mit seinen Treffern auch zu einer Art Lebensversicherung des Meisters geworden.

Seit seinem Wechsel an die Isar stand er wettbewerbsübergreifend in 242 Partien für den FC Bayern auf dem Rasen und erzielte in diesen stolze 191 Tore. Zudem bereitete er 47 Treffer seiner Teamkollegen vor.

Sollte der polnische Nationalspieler auf das Angebot der Verantwortlichen eingehen, wäre er zum Ende des neuen Arbeitspapiers knapp 35 Jahre alt. Er könnte seine Karriere somit mit hoher Wahrscheinlichkeit in München beenden. Ein Problem im Alter des Angreifers sieht Rummenigge in den kommenden Jahren derweil nicht.

Mario Mandzukic zum FC Bayern München? Das ist dran

Mario Mandzukic wurde zuletzt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.
Mario Mandzukic wurde zuletzt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.  © dpa/Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire

"Wenn man sich seinen Körper anschaut", sagte Rummenigge, dann sei Lewandowski ein Akteur, welcher "leicht noch einige Jahre auf dem Niveau spielen" könne. In der Tat ist der Torschützenkönig der zurückliegenden Saison der Bundesliga in einer überragenden Verfassung, was sich aufgrund seiner gesamten Lebens- und Trainingseinstellung auch so schnell keinesfalls ändern dürfte.

"Wenn man so einen Spieler hat, gibt man den auch nicht ab", erklärte Rummenigge entsprechend. "Deswegen haben wir im letzten Jahr auch entschieden, in der Richtung auch gar nicht nachzudenken." Im Sommer 2018 stand ein möglicher Abschied des Rechtsfußes im Raum, schien sogar unmittelbar bevorzustehen. Letztlich blieb der Stürmer aber in der Landeshauptstadt.

Auch zu Mario Mandzukic (33) äußerte sich der Bayern-Boss, wenngleich lediglich sehr kurz. Aufgrund der bislang ausgebliebenen Verpflichtungen für die Offensive in der laufenden Transferphase wurde der 33-jährige Angreifer in Diensten von Juventus Turin mit einer Rückkehr zum Rekordmeister in Verbindung gebracht. "In der Richtung" sei laut Rummenigge jedoch "nichts geplant".

Generell betonte Rummenigge erneut, dass "Wasserstandsmeldungen" nicht mehr auf der Tagesordnung stünden. "Wir sollten nicht anfangen mit Namen", sagte der 63-Jährige, der unlängst betont hatte, dass Hasan Salihamidzic (42) und Co. in Ruhe arbeiten werden. "Mit Transferangelegenheiten gehen wir weniger offensiv in der Öffentlichkeit um. Wir arbeiten, und wenn es etwas zu verkünden gibt, werden wir das tun."

Karl-Heinz Rummenigge hat sich über eine mögliche Verlängerung mit Robert Lewandowski geäußert.
Karl-Heinz Rummenigge hat sich über eine mögliche Verlängerung mit Robert Lewandowski geäußert.  © dpa/Matthias Balk

Titelfoto: Montage: dpa/Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire, d

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