FC Bayern im Pokal-Viertelfinale: Sofortiger Spielabbruch bei Hass-Plakaten?

München - Titelverteidiger FC Bayern München will am Dienstag (20.45 Uhr, ARD und Sky) die vorletzte Hürde auf dem Weg in das DFB-Pokal-Finale überwinden.

Münchens Trainer Hans-Dieter Flick gestikuliert an der Seitenlinie.
Münchens Trainer Hans-Dieter Flick gestikuliert an der Seitenlinie.  © Tom Weller/dpa

Der deutsche Fußball-Rekordchampion gastiert im Viertelfinale beim FC Schalke 04, gegen den es Ende Januar in der Bundesliga einen deutlichen 5:0-Erfolg gab.

Bayern-Trainer Hansi Flick äußerte den Wunsch, dass nach den schlimmen Beleidigungen von Münchner Fans gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp am Wochenende in Gelsenkirchen wieder das Geschehen auf dem Spielfeld im Mittelpunkt steht. "Ich hoffe einfach, dass sich das wirklich auf den Fußball konzentriert", sagte Flick.

Die Bayern müssen im Kampf um den Einzug ins Halbfinale womöglich auf Abwehrspieler Jérôme Boateng verzichten, der wegen eines Infektes beim Abschlusstraining am Montag fehlte.

Neben der Frage beider Clubs nach möglichen Konsequenzen im Fall weiterer Fan-Entgleisungen hat vor allem Schalke ein weiteres Problem.

Trainer David Wagner muss die brisante Torwartfrage klären. Er hat die Wahl zwischen dem nervlich schwer angeschlagenen Alexander Nübel, der in der kommenden Saison zu den Bayern wechselt, und Markus Schubert, der Ende Januar in der Bundesliga beim 0:5 in München patzte.

Beide Clubs beschäftigen sich zudem damit, wie im Fall weiterer Schmähungen von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp oder ähnlich gravierender Vorfälle verfahren wird.

Schalkes Vorstand hatte am Wochenende den sofortigen Spielabbruch in vergleichbaren Situationen angekündigt.

Thomas Müller (l.) von München schaut auf den strauchelnden Daniel Caligiuri von Schalke. Am 03.03.2020 trifft der FC Bayern im DFB-Pokal auf Schalke. (Archivbild)
Thomas Müller (l.) von München schaut auf den strauchelnden Daniel Caligiuri von Schalke. Am 03.03.2020 trifft der FC Bayern im DFB-Pokal auf Schalke. (Archivbild)  © Tobias Hase/dpa

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