Spontane Pressekonferenz: Die Bosse des FC Bayern München teilen heftig aus!

München - Alle drei Chefs des FC Bayern haben heute kurzfristig zu einer Pressekonferenz geladen. Das alle drei Bosse zusammen auf dem Podium sitzen, ist eher selten.

Rummenigge und Hoeneß auf der Tribüne.
Rummenigge und Hoeneß auf der Tribüne.  © Imago

Präsident Hoeneß (66), Vorstandschef Rummenigge (63) und Sportchef Salihamidzic (41) haben etwas mitzuteilen. Um 12 Uhr soll es eine Pressekonferenz geben.

Das dieses Trio gemeinsam auftritt, ist relativ selten. Zuletzt war das bei der Vorstellung von Jupp Heynckes vor einem Jahr. Damals war der Trainer zurück gekommen, um den FC Bayern bis zum Saisonende zu helfen.

Es scheint also nun wieder um etwas Wichtiges zu gehen.

Zuletzt war Bayern in eine kleine "Krise" geraten. Vier Spiele ohne Siege, zwei davon verloren. Für Bayern-Verhältnisse ein Drama. Sind die Ambitionen mit dem Kader schließlich ganz andere.

Allerdings sagte Hoeneß zuletzt noch der Süddeutschen Zeitung, er stehe wie eine Eins hinter dem Trainer.

Um 11 Uhr gab es bereits die übliche Pressekonferenz vor Spielbegegnungen. Am Samstag trifft der FC Bayern schließlich auf Wolfsburg. Ein Sieg ist Pflicht. Trainer Niko Kovac wirkte in der PK recht gelassen, war sogar zu kleinen Witzen aufgelegt. Er sprach davon, dass es sich "nur" um eine Ergebnis-Krise handele. Auf die Presse bezogen, sagte Kovac: „Ich habe wirklich nichts gelesen. Und ich bin ziemlich gut drauf. Es ist ein entspanntes Leben, wenn man einfach nichts liest. Ich weiß nicht, was Sie geschrieben haben. Ich gehe davon aus, nur Gutes.“

Um 12 Uhr sollen die drei Bosse dann mit der Pressekonferenz beginnen. Was sie zu sagen haben, erfahrt Ihr hier:

Die Pressekonferenz der Bayern-Bosse im Liveticker:

12.37 Uhr: Die drei Bayern-Bosse verlassen das Podium.

12.35 Uhr: Die Pk wird von den Bayern-Chef beendet, obwohl es noch viele Nachfragen von den geladenen Journalisten gab. "Es würde jetzt zu sehr ins Detail gehen". Hoeneß: "Wir führen jetzt hier keinen Kleinkrieg, wie sie das gern hätten. Sie bekommen Post von unserem Medienanwalt", sagt der Bayern-Boss in Richtung eines Journalisten, der wohl in seiner Darstellung in den Medien über das für die Bayern erträgliche Maß hinaus geschossen hatte.

12.31 Uhr: Rummenigge geht auf die BILD-Zeitung ein. Von der käme eine Mail, in der spekuliert und nachgefragt wurde, es gäbe keine Fitness-Einheiten mehr, ob das so stimme. Rummenigge meint dazu, so etwas sei völliger Quatsch.

12.29 Uhr: Auf den Hinweis eines Journalisten, Hoeneß selbst wäre für direkte Wortwahl bekannt, antwortet Rummenigge. "Wir werden gegen respektlose, beleidigende Kritik künftig vorgehen." Hoeneß antwortet, er wolle nur manchmal "überspitzt" darstellen, um was es ihm ginge.

12.24 Uhr: Rummenigge bezieht Stellung zu Neuer. Natürlich habe er auch in den Länderspielen nicht immer gut ausgesehen. Aber die Kritik, die er nun ertragen müsse, sei respektlos und unbegründet.

12.20 Uhr: Ein Journalist wirft ein, dass es die Aufgabe der Medien sei, Entwicklungen zu hinterfragen. Und bei den Bayern war es nunmal zuletzt zu erstaunlichen Entwicklungen gekommen. Uli Hoeneß fällt dem Journalisten ins Wort, seine persönliche Einschätzung zu dem Gladbach-Spiel (0:3 verloren) wäre völlig daneben gewesen.

12.18 Uhr: Auch Salihamidzic spricht von "Respektlosigkeit" in der Berichterstattung. Man dürfe die Arbeit des FC Bayern nicht von vornherein in Frage stellen. "Wir werden uns dagegen wehren."

12.17 Uhr: Hoeneß teilt weiter aus. Dass man junge Nachwuchsspieler im Alter von etwa 12 Jahren nach Jogis Zukunft befragt habe, sei abartig und respektlos.

12.16 Uhr: "Es ist an der Zeit, dass sich der wichtigste Club in Deutschland mal klar positioniert", ergreift Hoeneß jetzt das Wort.

12.14 Uhr: Rummenigge sagt, der FC Bayern habe in der vergangenen Woche allein zwei Unterlassungen gegen den Axel Springer Verlag erwirkt. Eine weitere Abmahnung sei zugestellt.

12.11 Uhr: "Es gibt keinen Grund, mit der Mannschaft und dem Verein jetzt so umzugehen." Rummenigge benennt u.a. Boateng, dessen Spielstil mit "Altherrenfußball" betitelt wurde.

12.08 Uhr: Rummenigge: "Wir werden uns mit dem heutigen Tag diese herabwürdigende, hämische Berichterstattung nicht mehr bieten lassen. Wir werden unsere Spieler, unseren Trainer und den Klub schützen."

12.05 Uhr: Vorstandschef Rummenigge ergreift kurz nach 12 Uhr das Wort. Er mahnt die Presse, mit heftiger Kritik über die Spieler des FC Bayern zurückhaltender zu sein. Vorallem einige Medien würden weit über das Ziel hinaus schießen. Es wäre "respektlos" wie man über einige Spieler berichte.

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