Kritik an Kovac: Thomas Müllers Frau rastet auf Instagram aus

München - Der FC Bayern München hat gegen den SC Freiburg Zähler im Kampf um die Meisterschaft liegen gelassen. Thomas Müller (29) saß zunächst nur auf der Bank. Sehr zum Unmut von seiner Frau Lisa, die für einen Eklat sorgte.

Lisa Müller, Ehefrau von Thomas Müller, ließ ihren Gedanken freien Lauf. (Bildmontage)
Lisa Müller, Ehefrau von Thomas Müller, ließ ihren Gedanken freien Lauf. (Bildmontage)  © DPA, Instagram/lisa.mueller.official

Dass die 26-Jährige mitunter auf diversen Social-Media-Kanälen sehr aktiv ist, ist keine Neuigkeit. Was sie jedoch während der Partie des Rekordmeisters am Samstagnachmittag auf Instagram mit ihren Followern teilte, könnte noch ein Nachspiel haben.

So zeigte sich die Ehefrau von Müller äußerst unzufrieden mit dem Bankplatz ihres Mannes und ließ deshalb in ihrer Instagram-Story ihren Gedanken freien Lauf.

Als sich ihr Gatte schließlich in der 71. Minute zur Einwechslung für James Rodríguez bereit machte, die kurz darauf erfolgte, postete Lisa ein Bild der Szene und versah dieses mit dem bissigen Kommentar in Richtung Trainer Niko Kovac (47): "Mehr als 70 Min bis der mal nen Geistesblitz hat".

Dazu gab es noch einen Emoji, der keine zwei Meinungen zulassen dürfte.

Als ein paar Minuten später dann die 1:0-Führung der Münchner fiel, legte sie sogar noch nach. "Und acht Min später" ist auf dem zweiten Beitrag zu lesen. Wie die Aussage zu verstehen ist, dürfte klar sein.

Inzwischen wurde die Story jedoch gelöscht, auf dem Account von Lisa ist nichts mehr von den Verbal-Attacken zu sehen.

Während der Druck auf Kovac weiter wächst, muss sich dieser nun also auch noch höhnische Kommentare gefallen lassen.

Klärungsbedarf sieht der 47-Jährige allerdings offenbar nicht: "Es gibt da keinen Klärungsbedarf. Das hat Thomas ja nicht geschrieben", erklärte Kovac nach Abpfiff gegenüber dem TV-Sender Sky.

Auch Müller selbst präsentierte sich in der Münchner Allianz Arena gelassen: "Ich finde es nicht unbedingt super, aber sie liebt mich halt. Was soll ich machen", sagte der Offensivspieler des Rekordmeisters trocken.

Als wäre die Unruhe beim FC Bayern München nach den zuletzt gezeigten Leistungen noch nicht groß genug. Weitere Nebenschauplätze dürfte sich Kovac jedenfalls vor dem Bundesliga-Kracher am kommenden Samstag gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr) auch im Umfeld der Mannschaft nicht wünschen.

Titelfoto: DPA, Instagram/lisa.mueller.official

Mehr zum Thema 1. Bundesliga:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0