"Brutale Demütigung": Londoner Fans buhen eigene Mannschaft nach Bayern-Sieg aus

London/ München - Der FC Bayern München hat in der Champions League den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur in dessen Stadion mit 7:2 (2:1) deklassiert.

Joshua Kimmich (l-r), Serge Gnabry und Robert Lewandowski vom FC Bayern München jubeln über einen Treffer gegen Tottenham Hotspur.
Joshua Kimmich (l-r), Serge Gnabry und Robert Lewandowski vom FC Bayern München jubeln über einen Treffer gegen Tottenham Hotspur.  © Matthias Balk/dpa

Zu dem Sieg und dem vierfachen Torschützen Serge Gnabry schreibt der britische "Guardian" am Mittwoch von einer "brutalen Demütigung"

In der "The Times" spekuliert man schon über einen Abschied vom Tottenham Trainer Mauricio Pochettino: "Auf Wiedersehen, Poch?", fragte das Blatt auf Deutsch. "Es ist eines dieser erniedrigenden Ergebnisse und eine dieser beschämenden Leistungen, die Trainer zwingt, entweder über ihre eigene Zukunft nachzudenken oder die Eignung von einigen Anwesenden in der Umkleidekabine für den Kampf zu hinterfragen", heißt es im Artikel weiter.

"The Telegraph" Sieht Tottenham als "zerstörte Mannschaft" und schreibt "Es gab einen Zeitpunkt, da hatten die Spurs die Führung übernommen. Am Ende fühlte sich dieser Teil des Abends jedoch an, als gehöre er zu einer anderen Mannschaft in einer anderen Ära, denn die Bayern schienen zum Schluss bei jedem Angriff ein Tor zu erzielen."

Auch der "Daily Mirror" spricht von einer "kompletten Demütigung". Laut dem Bericht wurde Tottenham von Serge Gnabry zerstört. Die Fans sollen ihre eigenen Mannschaft ausgebuht haben.

"Das Ergebnis sollte Schockwellen durch Tottenhams Kabine schicken, denn es war schrecklich, peinlich und niederschmetternd", so das Blatt.

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