Transfer-Panik beim FC Bayern: Verzweifelter Anruf beim Medizincheck in Liverpool?

München - Was für ein Gerüchte-Chaos rund um den FC Bayern München! Der Deutsche Meister soll an unzähligen Top-Spielern interessiert sein und von vielen Akteuren bereits eine Absage kassiert haben.

Die von Präsident Uli Hoeneß groß angekündigte Transferoffensive des FC Bayern München ist bislang ausgeblieben.
Die von Präsident Uli Hoeneß groß angekündigte Transferoffensive des FC Bayern München ist bislang ausgeblieben.  © DPA

Das Vorgehen der Verantwortlichen um Präsident Uli Hoeneß, Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge wirkt mittlerweile schon relativ verzweifelt.

Glaubt man einem Bericht von der englischen "The Times", sollen die Bayern während des Medizinchecks von Sepp van den Berg beim FC Liverpool versucht haben, den Transfer des 17-jährigen Top-Talents zu verhindern und ihn nach München zu locken.

Das klappte nicht, der Innenverteidiger wechselt von PEC Zwolle aus den Niederlanden für 1,5 Millionen Euro zu Jürgen Klopp an die Anfield Road.

Ohnehin musste der FCB bisher erstaunlich viele Rückschläge in dieser Wechselperiode hinnehmen. Das hatte sich am 24. Februar noch ganz anders angehört.

Damals sagte Hoeneß im "Doppelpass": "Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison..." (TAG24 berichtete).

Diese Aussage fliegt dem polarisierenden Präsidenten aktuell um die Ohren. Denn bislang konnten er und Salihamidzic diese Worte nur bedingt mit Taten untermalen. Zwar hat der Deutsche Rekordmeister mit Innenverteidiger Lucas Hernández (für 80 Millionen Euro Ablöse von Atlético Madrid), Abwehrmann Benjamin Pavard (für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart) und Stürmer Jann-Fiete Arp drei Spieler verpflichtet.

Personaldecke beim FC Bayern München nach Abgängen ausgedünnt

Die Abgänge von Arjen Robben (l.), Rafinha (M.) und Franck Ribery hat der FC Bayern München noch nicht auffangen können.
Die Abgänge von Arjen Robben (l.), Rafinha (M.) und Franck Ribery hat der FC Bayern München noch nicht auffangen können.  © DPA

Doch Hernández fällt mit einer Innenbandverletzung aktuell aus, Arp muss erst an Bundesliga-Niveau herangeführt werden und Pavard fiel nach dem WM-Titel mit Frankreich tief und stieg mit dem VfB aus der 1. Bundesliga ab.

Und sollte nach Mats Hummels (zu Borussia Dortmund) auch noch Jérôme Boateng die Bayern verlassen, hätten die Münchner mit Niklas Süle und den beiden Neuzugängen nur noch drei Innenverteidiger und Javi Martinez unter Vertrag, der auch auf dieser Position spielen kann.

Doch vor allem in der Offensive ist der FCB zu dünn besetzt. Nach den Abgängen von Franck Ribery, Arjen Robben und James Rodriguez haben die Münchner mit den verletzungsanfälligen Serge Gnabry und Kingsley Coman nur noch zwei herausragende Außenbahnspieler im Kader.

Dazu kommen mit Thomas Müller und dem talentierten Alphonso Davies, der aber noch zu inkonstant ist, zwei Alternativen für den Notfall.

Mit Robert Lewandowski steht weiterhin nur ein Mittelstürmer im Aufgebot von Trainer Niko Kovac, der um seine Aufgabe momentan nicht zu beneiden ist.

Denn auf der linken und rechten Defensivseite stehen ihm nach Rafinhas Abgang (zu Flamengo Rio de Janeiro) nur noch David Alaba bzw. Joshua Kimmich zur Verfügung. Im Ernstfall könnte auch Pavard hier aushelfen. Doch bei den vielen Spielen in drei Wettbewerben müssen die Bayern den Kader dringend in der Spitze und Breite verstärken.

Niko Kovac fordert von Hasan Salihamidzic vier noch vier Neuzugänge!

Leroy Sané soll sich gegen einen Transfer zum FC Bayern München entschieden haben.
Leroy Sané soll sich gegen einen Transfer zum FC Bayern München entschieden haben.  © DPA

Das sieht auch Kovac so. Der Coach sagte dem "Kicker": "Vier Spieler brauchen wir noch." Mit dieser Aussage setzt er Salihamidzic unter Druck und fügte an: "Mit 17 Profis kommen wir nicht weit. 19 brauchen wir schon."

Und selbst das ist bei drei Wettbewerben und einigen verletzungsanfälligen Spielern sehr tief gestapelt. Zumal neben Boateng auch noch Renato Sanches den Klub angeblich verlassen will.

Doch die bisherigen Transferziele konnten allesamt nicht realisiert werden. Leroy Sané, den die Bayern heiß umworben hatten, soll sich gegen einen Wechsel an die Säbener Straße entschieden haben.

Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi fällt mit einem Achillessehnenriss noch lange aus und soll bei den Blues bleiben. Letzteres gilt auch für Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen.

Auch Lilles Außenbahnspieler Nicolas Pépé habe sich für einen Transfer in die Premier League und damit gegen die Münchner entschieden.

Nun soll Ousmane Dembélé, der sich von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gestreikt hatte, beim FCB auf dem Zettel stehen. Barca möchte den Franzosen laut spanischen Medien wie der "Mundo Deportivo" hingegen Paris Saint-Germain anbieten, um die Ablösesumme für die sich abzeichnende, spektakuläre Rückkehr von Neymar zu drücken.

Unzählige Namen kursieren rund um den FC Bayern München

Steven Bergwijn von der PSV Eindhoven soll auf der Wunschliste des FC Bayern München mittlerweile weit nach oben gerückt sein.
Steven Bergwijn von der PSV Eindhoven soll auf der Wunschliste des FC Bayern München mittlerweile weit nach oben gerückt sein.  © DPA

Da erscheint eine Verpflichtung vom niederländischen Nationalspieler Steven Bergwijn realistischer. Der 21-jährige Flügelflitzer von der PSV Eindhoven gilt trotz nachgewiesener Klasse in der Eredivisie aber noch als Talent und müsste sich auch erstmal an das hohe Niveau bei den Bayern gewöhnen.

Auch RB Leipzigs Stürmer Timo Werner wird in diesem Sommer vermutlich nicht kommen und frühestens erst 2020 ablösefrei nach München wechseln.

Im Gespräch waren auch Yannick Carrasco, der zuletzt bei seinem chinesischen Klub Dalian Yifang suspendiert wurde und Real-Madrid-Star Gareth Bale, die beide kein Thema mehr sein sollen.

Auch im defensiven Mittelfeld will sich Bayern noch verstärken. Doch auch von Rodrigo (Atlético) gab es laut "Kicker" eine Absage. Stattdessen steht laut dem spanischen Sender "Onda Cero" nun Marc Roca von Espanyol Barcelona im Blickpunkt, der mit der spanischen U21-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Deutschland spielt.

In der Innenverteidigung entschieden sich Matthijs de Ligt (geht wohl zu Juventus Turin) und Ozan Kabak (wahrscheinlich zum FC Schalke 04) gegen eine Unterschrift beim FC Bayern. Letzteren hätten die Münchner wohl bekommen können, zögerten aber zu lange, weshalb sich der türkische Nationalspieler für die Knappen entschieden haben soll.

So haben Salihamidzic & Co. in den kommenden Wochen und Monaten noch viel Arbeit vor sich.

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