Reli gegen Köln. Das spricht für den Aufstieg von Carl Zeiss Jena

Hoffentlich haben die Jenaer auch gegen Köln wieder Grund zum Jubeln.
Hoffentlich haben die Jenaer auch gegen Köln wieder Grund zum Jubeln.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Jena - Jetzt gilt es. Der FC Carl Zeiss Jena will seine überaus erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg in die Dritte Liga krönen.

Am 28. Mai müssen die Spitzenreiter der Regionalliga Nordost gegen Viktoria Köln ran. Die Kölner, die sich die Meisterschaft in der Regionalliga West sichern konnten, haben sich diese Saison besonders durch ihre gute Offensive ausgezeichnet. Mit 91 Treffern haben sie mehr als jeder andere Verein in der Liga. Jena traf dagegen "nur" 68 Mal.

Allerdings kassierten die Kölner die auch 42 Gegentore. Das ist deutlich mehr als, Carl Zeiss, die nur 25 Gegentreffer hinnehmen mussten und damit nach Zahlen deutlich stabiler steht.

Besonders aufpassen muss die auf den Kölner Torjäger Mike Wunderlich (31), der in 33 Spielen 29 Mal traf.

Was noch für Jena spricht, ist die Statistik. Aus den bisherigen vier Aufstiegsreligationen ist dreimal eine Mannschaft aus der Regionalliga Nordost als Sieger hervor gegangen. Vielleicht schafft es auch der FC Carl Zeiss Jena die Erfolge von RB Leipzig (2013), des 1. FC Magdeburg (2015) und des FSV Zwickau (2016) zu wiederholen.

Sollten die Jenaer den Aufstieg in die 3. Liga schaffen, bedeutet das gleichzeitig auch eine Rückkehr in den bezahlten Fußball. Dort träfen sie dann auch wieder auf den FC Rot-Weiß-Erfurt und es käme zu heißen Thüringer Derbys.

Wer Trainer Mark Zimmermann und seine Jungs beim Relegationsrückspiel am 1. Juni in Jena erleben will, kommt allerdings zu spät.

Die Karten waren, trotz eigens für die Relegation geplanter Zusatztribüne und damit insgesamt 13.800 Plätzen, binnen weniger Minuten ausverkauft.

Die Fans sind heiß auf die Aufstiegsspiele gegen Victoria Köln.
Die Fans sind heiß auf die Aufstiegsspiele gegen Victoria Köln.  © Picture Point/S. Sonntag

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