In Aue aussortiert: FCC holt Ole Käuper und der startet mit Schreck ins Training

Jena - Der FC Carl Zeiss Jena ist nach dem Traningsauftakt am Montag nochmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat sich einen weiteren Spieler für die kommende Saison gesichert.

Ole Käuper wird in der kommenden Saison für den FC Carl Zeiss Jena auf dem Platz stehen.
Ole Käuper wird in der kommenden Saison für den FC Carl Zeiss Jena auf dem Platz stehen.  © DPA

Ole Käuper wird in der Saison 2019/2020 auf Leihbasis in Jena spielen, wurde von Werder Bremen ausgeliehen. Eigentlich sollte der 23-Jährige noch ein Jahr in Aue aktiv sein, dort wurde er aber nach disziplinarischen Problemen aussortiert.

Käuper hatte sich nicht auf die Tribüne gesetzt, nachdem er für ein Spiel nicht im Kader stand, sondern hatte sich auf den Weg nach Hause gemacht. In Jena soll es nun wieder bergauf gehen.

"Wir freuen uns, dass Ole in Jena die Möglichkeit auf Spielpraxis in der 3. Liga erhält. Für ihn ist es wichtig, nach der nicht optimal verlaufenen Ausleihe nach Aue jetzt durch regelmäßige Einsatzzeiten in den Rhythmus zu finden", so Werder-Geschäftsführer Frank Baumann.

Auch Jena-Trainer Lukas Kwasniok freut sich auf den Neuzugang: "Große Klasse, dass es unserem Club gelungen ist, Ole für den FCC zu gewinnen. Er ist ein weiterer und wichtiger Mosaikstein in unserer Planung und Ausrichtung, uns fußballerisch weiter zu verbessern."

Schock vor Trainingsstart

Wie die OTZ berichtet startet das Abenteuer dritte Liga in Jena für Käuper aber nicht so fröhlich wie gedacht. Denn eigentlich hatte der Spieler bereits am Montag in Jena aufschlagen wollen, machte sich über die Autobahn von Bremen aus auf den Weg. Bis ans Ziel kam er nicht, denn während der Fahrt löste sich ein Fahrrad vor ihm aus einer Halterung, stürzte auf die Fahrbahn.

Verletzt wurde Käuper bei der Aktion nicht, sein Auto sei aber etwas demoliert worden. In seine neue Heimat nach Jena ging es deswegen erst am Dienstag, dann stand er aber pünktlich auf dem Trainingsplatz.

Dabei machte Lukas Kwasniok dann körperliche Defizite bei seinem neuen Spieler aus, seine Qualität mindere das nicht, aber man müsse in den kommenden Wochen hart an einer Verbesserung arbeiten.

Titelfoto: DPA

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