Jena behält im Abstiegskracher gegen Cottbus die Oberhand

Jena - Ganz wichtiger Dreier für den FC Carl Zeiss Jena! Die Thüringer bezwangen im Ostderby den FC Energie Cottbus mit 2:1 (1:1).

Jenas Torjäger Philip Tietz bejubelt seinen entscheidenden 2:1-Siegtreffer.
Jenas Torjäger Philip Tietz bejubelt seinen entscheidenden 2:1-Siegtreffer.  © Imago

Cottbus hat hingegen im Abstiegskrimi der 3. Liga den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz verpasst. Mit 34 Punkten bleibt Energie Drittletzter.

Vor 6500 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld erzielten am Samstag Maximilian Wolfram in der fünften und Phillip Tietz (77./Foulelfmeter) die Tore für die Gastgeber.

Jenas Verteidiger Justin Gerlach hatte in der elften Minute per Eigentor den Ausgleich für Cottbus besorgt.

Jena schöpft mit nunmehr 31 Zählern sechs Spieltage vor Saisonende wieder mehr Hoffnung, den Sturz in die Regionalliga doch noch vermeiden zu können.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte nach dem ungefährdeten Finaleinzug in den Landespokal unter der Woche bei Grün-Weiß Brieselang wieder auf seine Stammkräfte zurückgegriffen.

Dazu vertraute er auf Kevin Rauhut im Tor, der in der Vorwoche beim 4:3-Erfolg gegen Fortuna Köln zwei Mal gepatzt hatte.

Energie-Angreifer Streli Mamba (l.) im Duell mit Jenas Justin Schau (r.).
Energie-Angreifer Streli Mamba (l.) im Duell mit Jenas Justin Schau (r.).  © Imago

Doch bereits in der fünften Minute sah der 29-Jährige erneut nicht gut aus. Bei einem Abwehrversuch behinderten sich Rauhut und Fabian Holthaus gegenseitig, so dass Wolfram den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Die Freude über die Führung währte aber nur sechs Minuten, dann versenkte Gerlach in Torjägermanier den Ball im eigenen Gehäuse.

Cottbus kam jetzt besser ins Spiel, hatte aber Glück, dass Schiedsrichter Pascal Müller (Löchgau) ein klares Tor von Manfred Starke nicht gab.

Nach dem Lattenkracher aus rund 30 Metern war der Ball deutlich hinter der Linie aufgekommen. Den anschließenden Kopfball von Phillip Tietz rettete Rauhut in Weltklassemanier.

Im zweiten Spielabschnitt ersetzte Avdo Spahic den verletzten Rauhut. Jena wurde aktiver und kam durch den von Tietz verwandelten Elfmeter 13 Minuten vor dem Ende zum sechsten Saisonsieg.

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