FCC stellt sich hinter Kwasniok und ruft Fans zur Geschlossenheit auf

Jena - Der FC Carl Zeiss Jena steckt mitten im Abstiegskampf, die Situation ist angespannt und immer wieder wurden Stimmen laut, die gegen Trainer Lukas Kwasniok schießen. Nun bezieht der Verein Stellung.

Lukas Kwasniok übernahm die Mannschaft von Aufstiegstrainer Mark Zimmermann.
Lukas Kwasniok übernahm die Mannschaft von Aufstiegstrainer Mark Zimmermann.

Im vergangenen Spiel gegen Uerdingen reichte es für Jena nur zu einem Unentschieden, Fans hissten Plakate gegen den Trainer. Mit 27 Punkten steht der FCC auf dem vorletzten Tabellenplatz und braucht ein kleines Wunder um den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Nun wendete sich der Aufsichtsrat des Vereins an die Fans und bittet um Geschlossenheit in der schwierigen Situation.

"Die Sorge um die sportliche Situation treibt alle gleichermaßen um und führt nachvollziehbar auch zu mancher kommunizierten Unzufriedenheit. Konstruktive Kritik ist befruchtend, aber bei böswilligen Angriffen stellen wir uns vor Klub, Mannschaft, Trainer und Fans. Wir stehen für einen gemeinsam Kurs, der das Verbindende und nicht das Trennende sucht", heißt es in dem Statement.

Eine klare Bekenntnis zum Trainer und seinem Team. Gemeinsam wolle man sich auf die entscheidenden Spiele gegen Aalen und Cottbus vorbereiten, denn diese werden vorentscheident für den weiteren Weg des FCC sein. Die beiden Vereine sind direkte Tabellennachbarn im Abstiegskampf, bilden den letzten rettenden Strohhalm um Anschluss zu halten.

"Gerade jetzt geht es darum, hinter der Mannschaft, dem Trainerteam und unserem Verein zu stehen. Mit Kampf, Mut und Unterstützung durch die Fans können wir ein fußballerisches Wunder schaffen", so der Aufsichtsrat weiter.

Das Ziel in der 3. Liga zu bleiben haben man noch nicht aufgegeben, aber auch für den Falle des Abstiegs werde bereits an Konzepten für den Weg zurück in den Profifußball gearbeitet. "Die umkämpfte Liga, der niedrige Etat und der verspätete Stadionneubau", hätte in den vergangenen zwei Jahren ihren Tribut gezollt.

Gemachte Fehler und die Entwicklung werde man nach der Saison, egal mit welchem Ausgang, analysieren. Bei der Mitgliederversammlung sollen die Fragen dann beantwortet werden, deswegen finde dieses auch schon im September statt.

"Dass dieser Verein aufstehen kann, hat er in seiner nunmehr fast 116-jährigen Geschichte mehr als nur einmal eindrucksvoll gezeigt", schwört man am Ende die Fans ein. Denn nur gemeinsam können man das Wunder des Klassenerhalts noch schaffen.

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