Rassistische Gesänge, Banner mit SS-Symbol: Fan-Skandal bei diesem Top-Klub!

Budapest (Ungarn) - In der Vergangenheit waren einige Anhänger des englischen Fußball-Erstligisten FC Chelsea immer wieder durch rassistisches und antisemitisches Verhalten aufgefallen. Am Rande der Europa-League-Partie zwischen MOL Vidi FC und dem Traditionsverein aus dem Südwesten Londons wurde nun der nächste Vorfall bekannt.

Anhänger der Hooligan-Vereinigung "Chelsea Headhunters" mit dem Banner. Das Foto soll vor einer Bar in Budapest entstanden sein.
Anhänger der Hooligan-Vereinigung "Chelsea Headhunters" mit dem Banner. Das Foto soll vor einer Bar in Budapest entstanden sein.  © Screenshot / Twitter,

Dem FC Chelsea droht möglicherweise weiterer Ärger wegen antisemitischen Verhaltens einiger Fans.

Laut der britischen Tageszeitung "Guardian" sollen Chelsea-Anhänger vor dem Europa-League-Spiel beim ungarischen Klub MOL Vidi FC ein Banner gezeigt haben, auf dem das Totenkopf-Symbol der SS zu sehen war.

Das Bild soll am vergangenen Donnerstag vor einer Bar in Budapest aufgenommen worden sein. In der ungarischen Hauptstadt trug der inzwischen ausgeschiedene FC MOL Vidi FC seine Europa-League-Spiele aus.

Der europäische Fußballverband UEFA ermittelt bereits gegen Chelsea, weil mitgereiste Fans während des Spiels, das 2:2 (1:1) endete, angeblich durch antisemitische Gesänge aufgefallen sein sollen.

Vier Tage zuvor hatte Manchester Citys Stürmer Raheem Sterling (24) berichtet, er sei bei der Partie an der Londoner Stamford Bridge von Chelsea-Fans rassistisch beleidigt worden sein.

"Der Klub und die überwältigende Mehrheit unserer Fans verabscheuen Antisemitismus und jede andere Form von rassistischem oder religiösem Hass. Das hat keinen Platz bei Chelsea oder einer unserer Gemeinschaften. Das haben zu vielen Gelegenheiten laut und deutlich erklärt", so ein Vereinssprecher der Blues gegenüber der BBC.

Der FC Chelsea veröffentlichte unter der Woche eine Erklärung, in der er jegliches rassistisches oder antisemitisches Verhalten verurteilte und mit Stadionsperren und weiteren Strafmaßnahmen drohte. Auch Coach Maurizio Sarri (59) verurteilte die Vorfälle scharf.

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