Harte Partie? Für Aue-Coach Schuster normale Zweikämpfe

Aue - Das 3:1 gegen Fürth war ein Zweitligaspiel, so wie man es sich vorstellt: Intensiv, aggressive Zweikämpfe und hart. Für viele Auer Fans überhart - gerade, wenn sie an den verletzten Calogero Rizzuto und den Cut am Kopf von Martin Männel denken. Doch FC Erzgebirge-Trainer Dirk Schuster wiegelt ab.

Aue-Keeper Martin Männel prasselt mit Fürths Havard Nielsen zusammen.
Aue-Keeper Martin Männel prasselt mit Fürths Havard Nielsen zusammen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild

"Rizzi" erwischte es kurz vor der Pause bei einem Zweikampf mit David Raum. Er hatte Probleme mit der Hüfte, musste zur Halbzeit raus. Für ihn kam Tom Baumgart.

Männel spielte ab der 48. Minute mit einem Turban weiter. Havard Nielsen rutschte bei einer flachen Hereingabe in ihn herein, traf ihn mit den Stollen am Kopf. "Ich glaube, dass dieses Spiel von der Intensität her und von den Zweikämpfen her überhaupt gar kein unfaires Spiel war. Das gehört irgendwo zum Fußball dazu", sagte Schuster.

"Rizzuto und Männel waren ganz normale Unfälle im Zweikampfverhalten, da gibt es von unsere Seite keinerlei Vorwürfe", ergänzte der Coach, der einst selbst als knallharter Verteidiger galt. Bei ihm selbst zählte auch nur ein Knochenbruch als Verletzung, bei der er nicht weiterspielen konnte.

Außerdem haben seine Jungs jetzt zwei Wochen Zeit, die körperlichen Wunden zu lecken. Mentale gibt es dagegen keine.

Calogero Rizzuto (r.) hatte was auf die Hüfte bekommen und musste raus.
Calogero Rizzuto (r.) hatte was auf die Hüfte bekommen und musste raus.  © picture point/S.Sonntag
Martin Männel zog sich eine Platzwunde am Kopf zu.
Martin Männel zog sich eine Platzwunde am Kopf zu.  © imago images/Zink
Da waren die Schmerzen vergessen: Martin Männel feierte nach Abpfiff trotz Turban.
Da waren die Schmerzen vergessen: Martin Männel feierte nach Abpfiff trotz Turban.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild

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