Aues Fandrich: "Wir müssen nur unsere Patzer abstellen!"

Aue - 1:5, 1:3, 1:2 - ketzerisch könnten man sagen, die Niederlage in Bielefeld war eine Auer Ergebnis-Steigerung.

Dick eingemummelt in die lila-weiße Wolldecke spendet Clemens Fandrich den mitgereisten Fans Applaus und die ihren Spielern Trost.
Dick eingemummelt in die lila-weiße Wolldecke spendet Clemens Fandrich den mitgereisten Fans Applaus und die ihren Spielern Trost.  © picture point/Sven Sonntag

Da ist am Freitag gegen Heidenheim zumindest mal wieder ein Punkt drin. Aber ketzerisch oder sarkastisch mag keiner in der derzeitigen Situation auftreten. Erst Recht nicht die Spieler.

Ihnen muss nach drei Pleiten am Stück hoch angerechnet werden, dass sie (weiterhin) an sich glauben. So auch Clemens Fandrich.

Klar, auch der 28-Jährige stapfte nach Spielschluss, dick eingemummelt in eine Wolldecke, in die Kabine. Er war satt, angefressen und enttäuscht über die neuerliche Niederlage. Aber mutlos war er danach nicht.

"Im Grunde waren es unsere Fehler, die Bielefeld zum Sieg reichten. Selbst herausgespielt haben die kaum etwas. Die Patzer müssen wir abstellen und zwar ganz schnell. Schaffen wir das, ist mir nicht Bange. Die zweite Hälfte macht mir Mut", so Fandrich.

Gegentore müssen noch weiter aufgearbeitet werden

Nah dran am Mann: Clemens Fandrich (l.) versucht gegen Bielefelds Patrick Weihrauch an den Ball zu kommen.
Nah dran am Mann: Clemens Fandrich (l.) versucht gegen Bielefelds Patrick Weihrauch an den Ball zu kommen.  © picture point/Sven Sonntag

Er kennt die Situation mittlerweile aus Aue. Neu wäre für ihn gewesen, sich einmal frühzeitig zu retten. Daher mahnt er zur Besonnenheit, weil eben auf der Alm nicht alles so schlecht war wie es geredet wurde. "Wir haben an uns geglaubt und machen das auch weiterhin."

Zehn Minuten, so Fandrich, sah sein Team schlecht aus. Danach war die Spielkontrolle da. "Es ist schon fies, gegen Fabian Klos die hohen, weiten Bälle zu verteidigen. Er macht das hervorragend. Nicht jeder Mannschaft hat einen Klos in seinen Reihen." Das nicht, aber Heidenheim hat Marc Schnatterer. "Das schon, aber er ist besser zu verteidigen. Er ist nicht gefühlt vier Meter hoch und drei Meter breit", so "Fanne".

Die beiden gravierenden Patzer, die zu beiden Gegentoren führten, werden diese Woche im Training sicher auch nochmal ein Thema sein.

"Klar sprechen wir das an. Wir dürfen bei solchen Aktionen nicht leichtsinnig sein. Zur Not muss der Ball auch mal auf die Tribüne", fordert er mehr konsequent im Abwehrverhalten.

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0