Lila Effizienz! Aue ist bester Zweitligist bei Chancenverwertung

Aue - Mangelnde Effizienz musste sich der FC Erzgebirge in der ersten Halbserie definitiv nicht ankreiden lassen! Das Fachblatt "Kicker" stuft den "Kumpelverein" bei der Chancenverwertung sogar als besten Zweitligisten ein.

Mit sieben Treffern der effizienteste Auer: FCE-Stürmer Dimitrij Nazarov.
Mit sieben Treffern der effizienteste Auer: FCE-Stürmer Dimitrij Nazarov.  © picture point/Sven Sonntag

In den bisherigen 18 Partien wurden insgesamt 83 Chancen notiert. Daraus resultierten 29 Tore, was einer Quote von 34,9 Prozent entspricht.

Jahn Regensburg mit 32 Treffern aus 92 Möglichkeiten (34,8 Prozent) und der Karlsruher SC mit 29 aus 84 (34,5 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen.

Wie sagte Keeper Martin Männel jüngst bei TAG24 über Aues Erfolgsrezept: "Das lässt sich schwer erklären, spürt man aber daran, dass die Defensive ausgeglichen ist und wir vorn auch mal aus einer Halbchance ein Tor machen."

Coach Dirk Schuster stößt ins selbe Horn: "Mir ist es lieber, wir haben drei hundertprozentige Chancen als zehn halbseidene." Entsprechend konservativ betrachtet er jede Auflistung von Chancen und deren Verwertung.

"Für meine Begriffe hinkt die Statistik etwas, denn es lässt sich nicht trennscharf sagen, was eine Chance ist und was nicht", gibt Schuster zu bedenken.

Aue-Stürmer Nazarov: "Aufwand und Nutzen stimmen überein"

Aue-Stürmer Dimitrij Nazarov verwandelte vier Elfmeter - hier zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Fürth zum Rückrundenauftakt. In Kiel verschoss "Dima" allerdings auch einen.
Aue-Stürmer Dimitrij Nazarov verwandelte vier Elfmeter - hier zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Fürth zum Rückrundenauftakt. In Kiel verschoss "Dima" allerdings auch einen.  © Frank Kruczynski

Für ihn zählen andere Parameter: "Es ist uns gelungen, eine gesunde Balance zwischen geordneter Defensive und Gefährlichkeit in der Offensive herzustellen. Aufwand und Nutzen stimmen überein. Auch mit der Leistung konnten wir bisher fast immer einverstanden sein. Die einzige Ausnahme bildete der Auftritt in Bochum." Damals zogen die Lila-Weißen mit 0:2 den Kürzeren.

Sie zogen sich danach am eigenen Schopf aus dem Tief heraus, lieferten nach der weiteren Niederlage in Hannover (2:3) gegen Regensburg (1:0) sowie Fürth (3:1) und schlossen das erste Halbjahr als mit Abstand bestes Heimteam (sieben Siege, zwei Remis) ab.

Schuster nimmt es sachlich nüchtern: "Wichtiger als jede Statistik sind die 29 Punkte!"

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