Aue-Neuzugang Daferner: Ex-Veilchen Höfler als Vorbild

Aue - Vor acht Jahren kam ein junger Mann zum FC Erzgebirge Aue, ausgeliehen vom SC Freiburg. Er blieb zwei Jahre, ist heute etablierter Bundesliga-Spieler und stellvertretender Kapitän des SCF: Nicolas Höfler.

Christoph Daferner will in Aue den nächsten Schritt gehen.
Christoph Daferner will in Aue den nächsten Schritt gehen.  © Picture Point/Roger Petzsche

Einen Weg, den sich Christoph Daferner gut vorstellen kann, auch er kommt aus dem Breisgau.

"Ja, ,Chico Höfler', weiß ich", kann sich Daferner ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Wenn alles optimal verläuft, ist so etwas schon möglich. Klar wünsche ich mir das persönlich auch, dass ich solch einen Weg einschlagen kann", so der 21-jährige Stürmer.

"Ich habe Nicolas sogar gefragt, wie er es hier so fand. Auch wenn sich in Aue von der Infrastruktur her viel verändert hat, hat ihn die Zeit im Erzgebirge vorangebracht", machte das Ex-Veilchen dem Neu-Veilchen den Aufenthalt in Aue schmackhaft.

"Ich habe beim Wechsel echt an Höfler gedacht, weil ihm das gutgetan hat. Ich freue mich jetzt einfach, hier zu sein."

Groß eingewöhnen muss er sich nicht, wie Daferner selbst sagt.

"Weil sich Freiburg und Aue ähneln. Der Schwarzwald ist ähnlich wie das Erzgebirge. Die Vereine sind bodenständig und familiär. Die Fans leben für den Verein, die Stimmung im Stadion ist immer hervorragend. Das kann man schon vergleichen."

Nicolas Höfler (r., mit Marc Hensel) war von 2011 bis 2013 an Aue ausgeliehen.
Nicolas Höfler (r., mit Marc Hensel) war von 2011 bis 2013 an Aue ausgeliehen.  © Imago images/Picture Point

Und dann ist auch noch Philipp Zulechner da, der ebenfalls für den SC Freiburg in der Bundesliga spielte.

"Mit ihm verstehe ich mich echt gut, wir haben schon öfters miteinander gesprochen. Das hilft bei der Eingewöhnung. Er hat mir gezeigt, wie manche Sachen hier ablaufen. Er ist ein super Ansprechpartner. Aber das trifft auch auf die anderen Jungs zu", lächelt der Stürmer.

An was er sich gewöhnen muss, ist das Niveau. "Ich habe zwar ein Bundesliga-Spiel absolviert, aber vorwiegend in der Regionalliga gespielt. Aue ist da schon einen Zacken schärfer", sagt er und setzt sich nicht die höchsten Ziele wie zum Beispiel sofort Stammspieler zu werden.

"Ich will im Training Gas geben, gesund bleiben und Schritt für Schritt auf meine Einsätze kommen." Vielleicht an der Seite von Philipp Zulechner.

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