Aue-Rückkehrer Kempe setzt auf Schuster! "Hat einen anderen Spirit reingebracht"

Aue - Ein erfahrener Kämpe ist er, der Dennis Kempe. Der 33-jährige Verteidiger des FC Erzgebirge Aue bringt Routine mit, kann ein Spiel aber auch ankurbeln, es als Einwechsler beleben, so wie in Sandhausen (2:2).

Verletzt vom Platz! Im Februar beim Spiel des FCE Aue gegen den FC Ingolstadt 04 begann die lange Leidenszeit von Dennis Kempe (M.).
Verletzt vom Platz! Im Februar beim Spiel des FCE Aue gegen den FC Ingolstadt 04 begann die lange Leidenszeit von Dennis Kempe (M.).  © Picture Point/ Sven Sonntag

Das Remis war für Aue gut - und für Kempe selbst, der nach seiner Knie-OP auf dem Weg zu alter Stärke ist. Seine vollständige Genesung wäre für den FC Erzgebirge so wichtig!

"Dennis hat ein ordentliches Spiel gemacht. Sehnen, Muskeln und alles andere haben bei ihm gehalten. Danach war er zwar auch kaputt, aber die Defizite ist er am aufholen", ließ Aues Coach Dirk Schuster "Dennos" Leistung im letzten Zweitliga-Spiel nochmal Revue passieren.

Kempe kam in der 50. Spielminute für Calogero Rizzuto. Im "Geheimtest" gegen Halle (2:3) lief er von Beginn an auf, absolvierte eine Stunde.

"Er hat signalisiert, dass er mehr als eine Alternative sein kann - auch für das kommende Spiel gegen Nürnberg", befindet Schuster.

Für Kempe würde damit eine Leidenszeit, die im Februar ihren Anfang nahm, ein Ende finden. In dieser Saison kam der Linksverteidiger erst drei Mal zum Zug - jeweils von der Bank.

Nicht zuletzt, wegen dem vorigen Testspiel in Auerbach.

Dennis Kempe kommt beim FC Erzgebirge Aue nach muskulären Problemen wieder in Fahrt

Ein ganz erfahrener Kämpe! Aues Dennis Kempe (r.) enteilt hier dem Auerbacher Alexander Morosow.
Ein ganz erfahrener Kämpe! Aues Dennis Kempe (r.) enteilt hier dem Auerbacher Alexander Morosow.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Danach traten muskuläre Probleme auf und wir wollten nix riskieren. Deswegen bin ich nochmal zwei Wochen im Aufbautraining gewesen", berichtet Kempe.

Im Sachsenderby bestritt er danach eine Spielminute, nun in Sandhausen derer 40. "Das war schon mal ganz gut! Auch jetzt die Minuten gegen Halle, einen eingespielten Gegner", meint Kempe. Apropos eingespielt!

"Unsere Viererkette ist eingespielt", weiß der Abwehrroutinier, dass es bisher auch ohne ihn lief.

Doch Kempe und Schuster funken auf einer Wellenlänge. In den Tests gegen Auerbach und Halle gab ihm der neue Chefcoach die Kapitänsbinde.

Kempe seinerseits schwärmt vom Meyer-Nachfolger: "Wir sind nochmal ein bisschen disziplinierter im Spiel gegen den Ball. Da sind ganz klare Mechanismen vorhanden. Dazu hat der Trainer einen anderen Spirit reingebracht."

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