Aue-Trainer Schuster über Rasmussen: "Denke, dass wir noch viel Freude an ihm haben!"

Aue - Jacob Rasmussen fuhr am Dienstagabend erstmals in den Schacht ein. Coach Dirk Schuster hatte das Abwehrjuwel vom AC Florenz (Leihe bis 30. Juni 2020) zur Generalprobe gegen Viertligist Lok Leipzig (3:1) der zweiten Schicht zugeteilt.

Aues Neuzugang Jacob Rasmussen (r.) im Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig beim Kopfballduell mit Milan Senic.
Aues Neuzugang Jacob Rasmussen (r.) im Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig beim Kopfballduell mit Milan Senic.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Der 22-Jährige rückte nach der Halbzeit für Louis Samson in die Dreierkette.

So unbekümmert wie sich der junge Däne auf dem schwierigen Geläuf präsentierte, gab er sich danach in der Interviewzone.

"Wir wollten in so einem Spiel schon zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Das haben wir gemacht, auch wenn die Bedingungen schwierig waren auf einem halb gefrorenen Platz", hielt Rasmussen fest.

Wertvoll waren die Einsatzminuten dennoch - speziell für jemanden wie Rasmussen: "Ich benötige jede Minute, um das Taktische mitzubekommen."

Außerdem besaß er die Gelegenheit, bei Coach Dirk Schuster Startelf-Ambitionen anzumelden.

"Jacob hat von hinten heraus einen ordentlichen Ball gespielt. Auch das Kopfballspiel und die Spieleröffnung waren in Ordnung. Dazu hat er nach Balleroberung einen guten ersten Ball nach vorn gespielt. Ich denke, dass wir noch sehr viel Freude an ihm haben", lobt Schuster.

FC Erzgebirge Aue in der Defensive mit gestiegenem Konkurrenzdruck

Jacob Rasmussen im Camp bei einer Schnellkraftübung.
Jacob Rasmussen im Camp bei einer Schnellkraftübung.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Doch er gibt auch zu bedenken: "Man hat Jacob angemerkt, dass die 100-prozentige Bindung zu den Mitspielern noch fehlt."

Weil seit dem Wechsel aus Florenz erst reichlich eine Woche ins Land gegangen ist, verwundert das nicht. Das braucht seine Zeit. Ein Effekt, der sich sofort eingestellt hat, ist der gestiegene Konkurrenzdruck.

Schuster: "Sören Gonther und Marko Mihojevic haben eine überragende Hinrunde gespielt. Verbunden mit der Rückkehr von Malcolm Cacutalua haben wir von der Dreier- bis zur Fünferkette künftig die Qual der Wahl, können den Wettkampf gehörig anheizen."

Und Rasmussen schaufelt schon mal die Kohlen: "Wir müssen die Birne für nächste Woche einstellen." Mit dem forschen Auftreten, so er es dann auch auf dem Platz zeigt, kommt er im Erzgebirge an.

Die "Birne eingestellt" hat er längst. "Noch ist es eine Woche bis Wiesbaden. Aber jetzt herrscht Wettkampfmodus!"

FCE-Trainer Dirk Schuster hält viel von Neuzugang Jacob Rasmussen.
FCE-Trainer Dirk Schuster hält viel von Neuzugang Jacob Rasmussen.  © Picture Point/ Sven Sonntag
Jacob Rasmussen verstärkt den Konkurrenzkampf in der Defensive.
Jacob Rasmussen verstärkt den Konkurrenzkampf in der Defensive.  © Picture Point/ Sven Sonntag

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