FC Erzgebirge Aue im Flow, Dynamo in der Krise

Dresden/Aue - Der FC Erzgebirge rockt derzeit die 2. Liga, gefällt sich als erster Verfolger des Spitzentrios um den Hamburger SV, VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld. Ganz anders die Situation in Elbflorenz. Bei Dynamo herrscht der Herbst-Blues. Die Schwarz-Gelben hinken als Vorletzter den eigenen Ansprüchen hinterher.

Nach zehn Spieltagen Platz vier, nur drei Zähler hinter Spitzenreiter Hamburger SV, die Partie gegen die vermeintlichen Topteams bis auf Hannover 96 schon absolviert - klar, dass FCE-Trainer Dirk Schuster da gut lachen hat.
Nach zehn Spieltagen Platz vier, nur drei Zähler hinter Spitzenreiter Hamburger SV, die Partie gegen die vermeintlichen Topteams bis auf Hannover 96 schon absolviert - klar, dass FCE-Trainer Dirk Schuster da gut lachen hat.  © Picture Point/Roger Petzsche

TAG24 erklärt, was Aue bisher besser macht als Dresden und wie es für beide weitergeht.

Lage: Die zwei Siege in Fürth und gegen Wiesbaden gleich zu Saisonbeginn sorgten in Aue für den richtigen Flow.

Seither reiten die Lila-Weißen auf einer Welle, überzeugten insbesondere vor eigenem Publikum. Gemeinsam mit dem HSV führen sie mit je vier Siegen und einem Remis die Heimtabelle an.

Dynamo kam dagegen erst ab dem dritten Spieltag in Tritt, legte dann fünf Spiele ohne Niederlage (2 Siege, 3 Remis) hin. Seither herrscht an der Elbe aber extremes Niedrigwasser - drei Spiele, drei Pleiten.

Moral: In den letzten drei Spielen gegen Dresden, Sandhausen und Nürnberg geriet Aue stets in Rückstand, holte am Ende aber noch zwei Siege und ein Remis, also sieben Punkte. Die Schuster-Elf kann Comeback!

Die SGD geriet sieben Mal in Rückstand. Umgebogen wurde nur die Regensburg-Partie (2:1). Gegen St. Pauli sprang nach 0:3-Rückstand ein 3:3 heraus. Zuletzt ergaben sich die Schwarz-Gelben jedoch drei Mal dem Schicksal und verloren!

Nach zehn Spieltagen als 17. auf einem direkten Abstiegsplatz, in den kommenden Wochen ein Hammerprogramm vor der Brust - klar, dass Dynamo-Trainer Cristian Fiel da skeptisch dreinschaut.
Nach zehn Spieltagen als 17. auf einem direkten Abstiegsplatz, in den kommenden Wochen ein Hammerprogramm vor der Brust - klar, dass Dynamo-Trainer Cristian Fiel da skeptisch dreinschaut.  © Picture Point/Roger Petzsche

Gegner: Aue bezog zwei Niederlagen - bei den Spitzenteams HSV (0:4) und Bielefeld (1:3). Gegen Stuttgart (0:0) und Nürnberg (4:3) wurden vier Zähler eingefahren. Von der Papierform her wartet mit Hannover 96 nur noch ein Aufstiegsaspirant.

Die Elf von Trainer Cristian Fiel hat dagegen diese Bretter - außer Nürnberg (0:1) und Hannover (0:2) - in den kommenden Wochen noch zu bohren.

Ausblick: Der "Kumpelverein" geht gefestigt in die kommenden Wochen. Morgen steht das Duell bei Schusters Ex-Klub Darmstadt an. Anschließend stehen Heidenheim (H) und Karlsruhe (A) auf dem Programm, nach der Spielpause St. Pauli (H).

Für Dynamo sind Bielefeld am Sonnabend und und dann Stuttgart (A) nicht von Pappe. Danach geht es gegen Aufsteiger Wiesbaden (H) - ein Pflichtsieg!?

Springen aus diesen drei Partien nicht mindestens drei Zähler heraus, wird's ein ungemütlicher Spätherbst! Denn nach der Länderspielpause Mitte November geht es beim HSV weiter.

Das direkte Duell zwischen Aue und Dynamo ging mit 4:1 klar an die Veilchen. Hier überwindet Aue-Stürmer Pascal Testroet (M.) Dresdens Schlussmann Kevin Broll zum zwischenzeitlichen 3:1.
Das direkte Duell zwischen Aue und Dynamo ging mit 4:1 klar an die Veilchen. Hier überwindet Aue-Stürmer Pascal Testroet (M.) Dresdens Schlussmann Kevin Broll zum zwischenzeitlichen 3:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

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