Aue-Abwehrspieler auf dem Weg, Fragezeichen bei Zejnullahu

Aue - Am Donnerstag tagte der Kriegsrat beim FC Erzgebirge Aue. Die weitere Kaderplanung war Thema der Sitzung. Was passiert in der Abwehr und was geschieht mit Probespieler Eroll Zejnullahu vom 1. FC Union Berlin?

Stipe Vucurs Name kursiert rund um Aue.
Stipe Vucurs Name kursiert rund um Aue.  © Imago Images/pmk

Er hat sich in den zehn Tagen in Aue vorzüglich präsentiert. Notstand in der Defensive, Überangebot im Mittelfeld - so stellt sich die Situation derzeit dar.

"So brauchen wir nicht in die Saison gehen", hob Trainer Daniel Meyer nach dem 3:1 im Testspiel bei Lok Leipzig seine Arme und zeigte immer wieder auf den Rasen.

"Das können wir uns nicht leisten, ohne Alternativen in der Abwehr, das war gegen Lok zu sehen. Keiner traut sich da hinten aus Angst vor Verletzungen, richtig in die Zweikämpfe zu gehen."

Was irgendwo verständlich ist, denn zu viele sind es halt auch nicht mehr. Jeder weitere Ausfall käme im Moment einem Genickbruch gleich.

Und genau aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen gestern noch einmal zusammengesetzt und darüber diskutiert, welchen Abwehrspieler Aue holt.

Namen kursieren viele, auch die alter Bekannter wie zum Beispiel Stipe Vucur, der zurzeit in Split spielt.

Probespieler Eroll Zejnullahu am Ball - der Berliner überzeugte bisher auf der ganzen Linie, seine Verpflichtung steht aber noch nicht fest.
Probespieler Eroll Zejnullahu am Ball - der Berliner überzeugte bisher auf der ganzen Linie, seine Verpflichtung steht aber noch nicht fest.  © Picture Point/ Sven Sonntag

"Einen Gestandenen brauchen wir auf alle Fälle, besser wären zwei oder drei", so Meyer.

"Die Gespräche bei einem Spieler sind fast durch", hofft der Coach auf einen baldigen Vollzug.

Bliebe noch Eroll Zejnullahu. "Der Junge gefällt mir außerordentlich gut. Er hat sich hier sofort wohlgefühlt, wird in der Mannschaft anerkannt", lobt der Coach den Berliner, schiebt allerdings ein Aber hinterher:

"Seine Position im Mittelfeld ist gut besetzt, da haben wir eigentlich keine Not", so der 39-Jährige, zumal Clemens Fandrich nach seinem Handbruch in zwei Wochen wieder einsteigen kann.

"Wir sind trotzdem echt am Überlegen, weil der Junge schon stark ist. Wir wollen uns den Kader aber auch nicht aufblähen. Das haben wir noch nicht entschieden."

Meyer hat derzeit also knifflige Situationen zu meistern.

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