Aue-Wahnsinn! FCE schlägt St. Pauli und springt auf Relegationsplatz

Aue - Der FC Erzgebirge bleibt im eigenen Stadion eine Macht und holt sich den fünften Heimsieg! Vor 14.000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion setzte sich der "Kumpelverein" mit 3:1 (2:0) gegen den FC St. Pauli durch und springt mit nunmehr 23 Zählern auf den dritten Tabellenplatz.

 Tor für Aue. Dimitrij Nazarov trifft per Handelfmeter zum 2:0.
Tor für Aue. Dimitrij Nazarov trifft per Handelfmeter zum 2:0.

Coach Dirk Schuster nahm in der Startelf nur einen Wechsel vor und brachte wie erwartet Tom Baumgart für den rotgesperrten Jan Hochscheidt.

Der Flügelspieler besaß auch gleich die erste gute Möglichkeit (12.). Seinen 20-Meter-Schuss konnte St. Pauli-Keeper Robin Himmelmann nicht festhalten, sodass Pascal Testroet nachsetzen konnte. Doch dessen Kopfball fehlte die nötige Schärfe.

Die Erzgebirger blieben am Drücker und wurden im Handumdrehen durch Florian Krüger (14.) belohnt. Calogero Rizzuto steckte nach innen, wo Clemens Fandrich zu Testroet weiterleitete, der sich im Zweikampf gegen James Lawrence behauptete.

Beim Versuch den Ball wegzuspitzeln legte der Hamburger unfreiwilllig halbhoch für Krüger auf, der nicht lange fackelte und volley abzog.

Wie schon zuletzt in Karlsruhe drängte Aue sofort auf den zweiten Treffer, mit dem Unterschied, dass man diesmal auch erfolgreich war.

Ausgangspunkt war erneut der emsige Krüger. Bei dessen Versuch den Ball an der rechten Strafraumkante scharf zu machen, bekam Lawrence das Leder aus Nahdistanz an den Arm.

Testroet traf nach überfallartigem Konter zur Vorentscheidung

Pascal Testroet trifft zum 3:1 und jubelt mit Florian Krüger und Marko Mihojevic.
Pascal Testroet trifft zum 3:1 und jubelt mit Florian Krüger und Marko Mihojevic.  © Picture Point/S. Sonntag

Schiedsrichter Markus Schmidt ließ zunächst weiterlaufen, schaute sich die Szene bei der nächsten Unterbrechung aber nochmal am Bildschirm an und entschied auf Handelfmeter. Dimitrij Nazarov (24.) nahm sich der Sache an und traf mit etwas Glück - Himmelmann war mit der Patsche dran - ins rechte Eck.

Wenn Testroet nach starkem Krüger-Solo nicht an Himmelmann scheitert und den Nachschuss in die zweite Etage schießt (41.), steht es schon zur Pause 3:0. So blieb St. Pauli weiter im Geschäft und Veerman (56.) sorgte früh in der zweiten Hälfte für den Anschluss.

Die Gäste drückten und die Partie drohte zu kippen. Genau in die gegnerische Drangphase hinein traf Testroet (62.) nach überfallartigem Konter zur Vorentscheidung.

In den restlichen Minuten verdichtete Aue im Spiel gegen den Ball und lauerte auf Konter. Hier konnte nix mehr anbrennen!

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