Aue-Präsident Leonhardt will Meyers Bruder und Hensel

Aue - Vier Wochen nach dem geschafften Klassenerhalt kommt Bewegung in die Auer Personalplanung für die neue Saison.

Präsident Helge Leonhardt (r.) und Cheftrainer Daniel Meyer sind nicht vor Punktspielen im regen Austausch. Derzeit basteln sie zusammen am neuen Kader und am neuen Trainerteam.
Präsident Helge Leonhardt (r.) und Cheftrainer Daniel Meyer sind nicht vor Punktspielen im regen Austausch. Derzeit basteln sie zusammen am neuen Kader und am neuen Trainerteam.  © picture point/Sven Sonntag

Mit der Vertragsverlängerung von Defensiv-Allrounder Dominik Wydra (bis 2021) ist ein Wunsch von Trainer Daniel Meyer erfüllt worden. Präsident Helge Leonhardt begrüßte die Entscheidung auf seine Art: "Danke, Kamerad", schrieb er dazu auf Facebook.

Doch auch im Trainerteam tut sich was. Meyer war zuletzt mit Interims-Co-Trainer Carsten Müller (er geht zurück ins Nachwuchsleistungszentrum), Torwartcoach Max Urwantschky und Fitnesstrainer Marc Lorius die kleinste Crew der Liga.

Dass Keeper Daniel Haas seinen Modus auf Stand-by schaltet und in den Stab mit aufrutscht, war bekannt. Die Stellen des Co-Trainers und das 2. Co waren noch unbesetzt.

Leonhardt nennt dabei die Namen André Meyer und Marc Hensel. André ist der kleinere Bruder von Daniel, trainierte zuletzt den Regionalligisten Union Fürstenwalde - und hat seine Arbeit dort vor zwei Wochen beendet.

Leonhardt hat nichts dagegen, dass die Brüder künftig zusammen arbeiten: "Bezogen auf die Personalie André Meyer habe ich persönlich eine positive Meinung. Er hat sich sehr kompetent und bodenständig bei mir präsentiert. Ich hätte mit dem Kovac-Modell wie bei den Bayern keine Probleme", sagt er und ergänzt: "Wir wollen die Besetzung des Co-Trainers bis zum Trainingsstart in zwei Wochen abgeschlossen haben."

Als 2. Co-Trainer wünscht sich Daniel Meyer einen erfahrenen Mann, "der selbst Profi war und den man in der Kabine nicht erst vorstellen muss". Hensel wäre da genau der Richtige. Er hat einst 162 Mal für Aue gespielt, kam 2008 mit Martin Männel und Jan Hochscheidt aus Cottbus.

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?", wird Leonhardt bei diesem Thema fast schon poetisch. "Mit Marc würde ich einem Jungen aus den eigenen Reihen eine Chance geben. Das erzeugt Wertigkeit und Anerkennung. Zudem hätten wir ein Bindeglied zwischen Lizenzspieler und Nachwuchsleistungszentrum." Dort ist Hensel derzeit noch "U19"-Trainer.

Marc Hensel (l.) soll 2. Co-Trainer werden. Derzeit trainiert er noch die "U19" der Veilchen.
Marc Hensel (l.) soll 2. Co-Trainer werden. Derzeit trainiert er noch die "U19" der Veilchen.  © Thomas Nahrendorf
André Meyer zuletzt Coach bei Regionalligist Fürstenwalde.
André Meyer zuletzt Coach bei Regionalligist Fürstenwalde.  © imago images/Matthias Koch

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