Trotz Kantersieg gegen Fürth: Aue bleibt auf dem Boden!

Aue - And the Winner is... Der FC Erzgebirge ging als Sieger aus dem 16. Spieltag heraus. Während Aue seine Partie in Fürth sensationell hoch mit 5:0 gewann, konnten die hinter dem FCE stehenden Teams keine Dreier einfahren.

Ein Tänzchen mit den Kollegen: Emmanuel Iyoha (r.) feiert sein Tor zum 4:0 mit Pascal Testroet, Florian Krüger, Nicolai Rapp und Filip Kusic.
Ein Tänzchen mit den Kollegen: Emmanuel Iyoha (r.) feiert sein Tor zum 4:0 mit Pascal Testroet, Florian Krüger, Nicolai Rapp und Filip Kusic.  © picture point/Sven Sonntag

Der Vorsprung zu den Plätzen 16 und 17 beträgt nun sieben Punkte. Die beste Tordifferenz alle Teams im unteren Tabellendrittel hat er nun obendrein auch.

Das hob natürlich die Stimmung in der Mannschaft. So gelöst hat man die Spieler nach einer Partie selten gesehen. Da blühte der Flachs, zum Beispiel bei Pascal Testroet, dem Schützen zum 2:0.

"Was Jan da beim dritten Tor macht, das ist ja Wahnsinn. Der kommt diese Woche mit Fußballschuhen an. Ich weiß nicht, WM 1998 oder so von David Beckham. Ich hab' ihn schon David genannt. Wenn er jedes Mal so ein Tor schießt, nenne ich ihn gern weiter so", lachte Testroet laut. Jan Hochscheidts Freistoßtreffer schräg von links aus 20 Metern könnte durchaus Zutritt zum "Tor des Monats Dezember" finden.

Bei aller nun vorherrschenden Euphorie konnten Spieler und Trainer den Kantersieg bei den gerupften Kleeblättern einordnen.

"Für den Kopf war das schon richtig gut, ein absoluter Brustlöser. Aber: Wir haben intern ein Ziel ausgegeben. Das können wir nur erreichen, wenn wir gegen Darmstadt ebenfalls gewinnen", schaute Trainer Daniel Meyer schon auf die kommende Aufgabe am Sonntag.

FCE-Präsident Helge Leonhardt zog nach dem Dreier ein breites Grinsen auf. Er fordert aber auch, die Konzentration hochzuhalten.
FCE-Präsident Helge Leonhardt zog nach dem Dreier ein breites Grinsen auf. Er fordert aber auch, die Konzentration hochzuhalten.  © picture point/Sven Sonntag

Präsident Helge Leonhardt schlug in die selbe Kerbe:

"Alles schön, alles gut, alles überragend. Aber wir werden uns jetzt nicht beweihräuchern, nur weil wir mal 5:0 gewonnen haben. Wir haben noch etwas vor. Unsere Ziele gilt es mit aller Konzentration und voll fokussiert anzugehen. So ein Sieg bringt viel Selbstvertrauen, er bringt aber nichts, wenn wir bis Weihnachten nichts mehr holen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele, da müssen Punkte her", will Leonhardt nicht, dass sich seine Jungs auf den Lorbeeren ausruhen.

Dass dies nicht passiert, dafür wird Daniel Meyer schon sorgen. Sieben Punkte Vorsprung sind ein Polster, aber kein Ruhekissen. Das wissen alle.


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