Für Duisburg: Aues Cacutalua gesperrt, Kalig frei

Aue - Um eine Sache muss sich FCE-Trainer Daniel Meyer in diesen Tagen keine Gedanken machen - wen er in der Abwehr aufstellt. Er nimmt einfach die, die weder gesperrt noch verletzt sind. Am Sonntag gegen Duisburg muss er auf Malcolm Cacutalua verzichten.

Fabian Kalig (r.), hier im Test gegen Halle im Duell mit Sebastian Mai, darf gegen Duisburg wieder ran.
Fabian Kalig (r.), hier im Test gegen Halle im Duell mit Sebastian Mai, darf gegen Duisburg wieder ran.  © Picture Point/S. Sonntag

Der Mann aus der linken Dreierkette sah am Millerntor bei einem Zusammenprall in der ersten Hälfte seine fünfte Gelbe Karte. Das war schmerzlich, da sich "Mel" dabei auch noch einen Cut am Kopf zuzog und mit Turban zu Ende spielte. Das allerdings machte er großartig.

Cacutalua ist gesperrt, dafür ist Fabian Kalig wieder frei. "Er ist die logische Konsequenz daraus", sagt Meyer. "Er hat das schon gegen Ingolstadt gut gemacht, war da noch einer der Besseren. Er ist ein Mentalitätsmonster, dass wir gegen Duisburg gut gebrauchen können", so der Coach.

Die beiden anderen Defensivspezialisten sind noch außer Gefecht. Steve Breitkreuz steckt nach seiner Knie-OP mitten in der Reha, testet sich Stück für Stück wieder heran.

Bei Dennis Kempe hat Meyer leise Hoffnung, dass es nicht ewig dauert. "Er hat zum Glück keinen Bänderriss im Knie, es ist eine Einblutung am Schleimbeutel, die ihm zu schaffen macht. Das wird aber hoffentlich nicht ewig dauern."

Trotz Turbans spielte Malcom Cacutalua (r.) gegen den FC St. Pauli durch. Allerdings handelte er sich sein 5. Gelbe Karte ein.
Trotz Turbans spielte Malcom Cacutalua (r.) gegen den FC St. Pauli durch. Allerdings handelte er sich sein 5. Gelbe Karte ein.  © Picture Point/S. Sonntag

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